Themen
Konsum
Durch gute und schlechte Ernten
Der Bio‑Importeur Terra Verde feiert dieses Jahr sein
30‑jähriges Bestehen. Martin Schiller führt das
Unternehmen mit dem Anspruch, ökologische und
soziale Verantwortung zu verbinden. Und tritt
dabei in die Fussstapfen einer Persönlichkeit, die auch
für die Geschichte von Biovision prägend war.
Landwirtschaft
Zuversicht aus der Milchkanne
Inmitten extremer Trockenheit erarbeiten sich tansanische
Massai-Familien neue Perspektiven in der Landwirtschaft:
Mit ihren Herden im Rücken, einer Kooperative an ihrer
Seite und cleveren Techniken an der Hand trotzen sie
Dürren, niedrigen Preisen und hartnäckigen Krankheiten.
Landwirtschaft, Märkte
Von der Milch zum Mehrwert
Dürren, unsichere Abnahmen und schwankende Erträge stellen viele Milchproduzent:innen vor grosse Herausforderungen. Ein von Biovision unterstütztes Projekt in Tansania setzt genau hier an: Gemeinsam mit lokalen Partnern wird Milch von Massai‑Gemeinschaften gesammelt und verarbeitet. Ziel ist es, verlässlichere Strukturen zu schaffen und mehr Stabilität in den Alltag der beteiligten Massai‑Familien zu bringen.
Landwirtschaft
Superfood aus dem Thurgau
Die Lupine wurde von Biovision zum Superfood des Jahres gekürt. Zu den wenigen Mühlen in der Schweiz, die Lupinen verarbeiten, gehört die Tiefenmühle in Herdern TG. Wo jahrzehntelang Stille herrschte, setzt Marc Nyffenegger heute auf Fingerspitzengefühl, Qualität und Erfahrung.
Landwirtschaft, Märkte
Das Wir gewinnt
Intensiver Tabakanbau war im Norden Malawis lange eine der wenigen Möglichkeiten, um zu Geld zu kommen. Monica Ngoma geht gemeinsam mit ihrem Mann und anderen jungen Bäuerinnen und Bauern einen neuen Weg: Zusammenarbeit, agrarökologische Methoden und lokale Wertschöpfung statt Abhängigkeit von Chemie, Tabak und der Willkür des Weltmarkts.
Politik
Wenn Energiekrisen das Ernährungssystem treffen
Die aktuellen Spannungen im Nahen Osten rücken Öl- und Energiemärkte in den Fokus. Doch auch das globale Ernährungssystem kann dadurch unter Druck geraten. Charlotte Pavageau von Biovision ordnet ein, warum das ausgerechnet die ärmsten Haushalte besonders hart treffen würde.
Märkte
Was agrarökologische Unternehmen brauchen, um Wirkung zu entfalten
Am Weltwirtschaftsforum WEF in Davos diskutierten Fachleute an einem von Biovision organisierten Panel, wie agrarökologische Unternehmen erfolgreich wirtschaften können. Dabei bekannte sich ein hochkarätiger Gast als Agrarökologie-Fan.
Landwirtschaft
Altes Getreide, neue Stärke
Mehr und mehr Vielfalt in den Getreidearten verschwindet. Auch in der Schweiz. Die Getreidezüchtung Peter Kunz (gzpk) will das verhindern. Sie arbeitet in partizipativen Projekten mit Landwirtinnen und Landwirten daran, altes Wissen und moderne Forschung zu verbinden – etwa beim fast vergessenen Getreide Emmer. Ein Gespräch mit Emmerzüchter Felix Jähne über Vielfalt, bäuerliche Erfahrung und die Landwirtschaft der Zukunft.
Märkte, Politik
Die nächste Tür für Agrarökologie öffnet sich
Das African Food System Forum (AFSF) ist einer der einflussreichsten Treffpunkte für die Zukunft afrikanischer Ernährungssysteme. Lange war die Debatte vor allem von Konzernen und grossen Geldgebenden geprägt. Im 2025 war Biovision erstmals dabei und konnte erreichen, dass Agrarökologie offiziell mit einem eigenen Programmpunkt vertreten war – ein Meilenstein und ein Zeichen dafür, dass sich mit viel Geduld und Hartnäckigkeit auch die schwersten Türen öffnen lassen.
Konsum, Landwirtschaft
Landwirtschaft stärken: mit Allianzen und Analysen
Die bäuerliche Landwirtschaft steht unter Druck: In der Schweiz schliessen seit Jahrzehnten täglich Bauernhöfe. Im Kommentar erklärt Expertin Marie Brault, Projektleiterin beim Mouvement pour une agriculture paysanne et citoyenne (MAPC), weshalb neue Allianzen und fundierte Analysen nötig sind, um Wissen, Kultur und Zukunftsperspektiven zu sichern.
«Mit der Natur, nicht gegen sie»
Beatrice und André Ruckli sind überzeugt: Nachhaltige Lösungen sind möglich, im eigenen Alltag ebenso wie im globalen Zusammenhang. Darum unterstützen sie Biovision seit vielen Jahren. Was für sie zählt: clevere Lösungen, die im Einklang mit der Natur und lokal verankert sind.
Landwirtschaft
«Wir gewinnen nur»
Die Lupine gehört zu den ältesten Kulturpflanzen der Welt – und fristet in der Schweiz trotzdem ein Nischendasein. Züchterin Miriam Kamp arbeitet daran, das zu ändern: mit neuen Sorten, die heimisches Eiweiss liefern, den Boden stärken und mehr Vielfalt auf den Acker bringen.
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