Subsahara-Afrika

Biovision fördert in ihren Projekten in Subsahara-Afrika die Anwendung und Entwicklung nachhaltiger landwirtschaftlicher Anbaumethoden im Sinne der Agrarökologie. Dazu arbeiten wir mit renommierten Partnerorganisationen vor Ort zusammen. Schwerpunkte der Projekte sind die Erforschung neuen Wissens, die Verbreitung der Lösungsansätze bei den Bäuerinnen und Bauern sowie das Zusammenführen lokaler, nationaler und internationaler Entscheidungstragenden, um geeignete Rahmenbedingungen für eine zukunftsfähige Landwirtschaft zu setzen. Bei der Zielsetzung der Projekte werden stets die Begünstigten miteinbezogen, denn nur so können echte Lösungen geschaffen werden. Übergeordnetes Ziel ist immer die Kleinbäuerinnen und –bauern in der Verbesserung ihrer Lebensbedingungen zu unterstützen und so zu einem selbstbestimmten Leben beizutragen.

Projekte

Subsahara-Afrika

Landwirtschaft, Märkte

Wie wir einen Bio-Markt aufbauen

Es reicht nicht, wenn Bäuerinnen und Bauern nachhaltig produzieren. Es braucht auch jemanden, der ihnen für ihre Produkte einen angemessenen Preis bezahlt. Deshalb beteiligt sich Biovision daran, mit engagierten Unternehmen den Bio-Markt in Tansania aufzubauen.
Landwirtschaft

Mit Mangos einen Wirtschaftssektor aufbauen

In Äthiopien fördert Biovision die Mangoproduktion als zentrale Einkommensquelle: Damit dies nachhaltig gelingt, werden Bäuerinnen und Bauern in agrarökologischen Praktiken geschult sowie mit Unternehmer:innen und Behörden Märkte entlang der Mango-Wertschöpfungskette gestärkt.
Landwirtschaft, Märkte

Neycha: Der erste Accelerator für Agrarökologie

Agrarökologische Unternehmen sind Impulsgeber für den Wandel zu gerechten und nachhaltigen Ernährungssystemen. Um ihr Wachstum zu ermöglichen, haben wir gemeinsam mit unserer Partnerorganisation Shona den «Neycha Accelerator & Fund» gegründet, welcher Wissensaufbau, Vernetzung und Zugang zu Kapital bietet.
Landwirtschaft

Widerstandsfähige Gemeinschaften in Trockengebieten

Im Projekt arbeiten Kleinbauern, Behörden und Wissenschaftlerinnen zusammen, um im semiariden Distrikt Kongwa in Zentraltansania wirkungsvolle agrarökologische Methoden gegen Trockenheit und Erosion zu erproben und umzusetzen.
Märkte

Investitionen in den agrarökologischen Business Case

Das Programm will die Investitionen in agrarökologische Unternehmen in Subsahara-Afrika und darüber hinaus erhöhen und förderliche Rahmenbedingungen schaffen. Dadurch soll die Verbreitung der Agrarökologie unterstützt und die Transformation des Ernährungssystems vorangetrieben werden.
Politik, Wissen

Politische Rahmenbedingungen für die Agrarökologie

Ziel dieses Programms ist es, die Nachhaltigkeit der Ernährungssysteme in Subsahara-Afrika und weltweit zu fördern, indem kohärente und gerechte politische Rahmenbedingungen geschaffen werden, die eine agrarökologische Transformation der Ernährungssysteme ermöglichen.

Beiträge

Subsahara-Afrika

Landwirtschaft, Wissen

Uliza – Wenn Bäuerinnen und Bauern das Radioprogramm gestalten

In Tansania will Biovision mit ihren Partnerorganisationen Millionen von Bäuerinnen und Bauern für ökologische Landwirtschaft sensibilisieren. Dabei helfen Radioprogramme und gedruckte Magazine. Martin Schmid, Co-Bereichsleiter für Entwicklungsprojekte bei Biovision, erklärt die Kooperation mit der weltweit tätigen Organisation «Farm Radio International» und wie die Hörerschaft entscheidet, was das Radio sendet.
Landwirtschaft

Kleine Helferinnen, grosse Wirkung

Auf Sansibar will Biovision eines der wichtigsten Ökosysteme der Küstenregion Ostafrikas stärken: Mangrovenwälder. Dabei setzen wir nicht nur auf den Schutz und die Wiederaufforstung der hochsensiblen Gebiete. Sondern auch auf die Arbeit abertausender summender Unterstützerinnen.
Über uns

«So bringen wir Agrarökologie auf das nächste Level»

Ihr Netzwerk in Ostafrika hat Biovision in den letzten Jahren weiter ausgebaut. Dies zeigt das Partnermeeting vom September 2023 in Tansania eindrucksvoll. Heute gelingt es, durch starke Partnerschaften als relativ kleine Organisation Grosses zu bewirken.
Landwirtschaft, Wissen

«Wir konnten zeigen, wie wichtig die Bienen auch für die Felder sind»

Die Bedeutung von Bienen für die Flora und Fauna einer Region geht weit über die Honigproduktion hinaus. Dr. Kiatoko Nkoba arbeitet für unseren Partner Icipe auf Sansibar in Tansania. Im Gespräch erklärt der Experte für Bienenzucht, wie die Insekten die Grundlage von Ökosystemen schaffen und welchen Einfluss sie auf den Wohlstand von bäuerlichen Familien haben.
Politik

Ostafrikas agrarökologische Wende kommt von innen

In Ostafrika werden die Rufe von Kleinbäuer:innen und der Zivilgesellschaft nach einer agrarökologischen Wende lauter. Sie fordern von den Regierungen Massnahmen, um die Ernährungssouveränität und Klimaresilienz in ihren Ländern zu stärken. Vorreiter sind lokale Regierungen. In Kenia arbeiten gleich mehrere Bezirke an einer agrarökologischen Reform des Ernährungssystems.
Landwirtschaft, Märkte

Wie wir einen Bio-Markt aufbauen

Es reicht nicht, wenn Bäuerinnen und Bauern nachhaltig produzieren. Es braucht auch jemanden, der ihnen für ihre Produkte einen angemessenen Preis bezahlt. Deshalb beteiligt sich Biovision daran, mit engagierten Unternehmen den Bio-Markt in Tansania aufzubauen.
Landwirtschaft, Politik

Ein Land bereitet sich auf die agrarökologische Zukunft vor

Der Bioverband Tanzania Organic Agriculture Movement – kurz TOAM – will den Landwirtschaftssektor eines ganzen Landes reformieren. Dafür setzt die Dachorganisation auf eine breite Palette an Methoden. Und auf die Unterstützung von Biovision.
Landwirtschaft, Märkte

«Wir wollen agrarökologischen Unternehmenden entscheidenden Boost geben»

Eine der grössten Hürden für agrarökologische Unternehmen in Kenia und Uganda? Der Zugang zu Wissen. Und zu Geld. Um dem entgegenzuwirken, wurde ein vielseitiges Programm auf die Beine gestellt. Schulungen, Networking, Kredite, Gespräche mit Entscheidungstragenden. So soll der Sektor gestärkt und das Ernährungssystem der Region langsam, aber sicher transformiert werden.