Weiteres Vorgehen: Gesunde Ernährung für mehr Menschen zugänglich machen
In der neuen Phase wird das Projekt auf zehn Bezirke ausgeweitet. Noch mehr Familien sollen Zugang zu gesunden Lebensmitteln erhalten und gleichzeitig neue Einkommensquellen erschliessen.
Dafür entstehen neue Verkaufsstände auf lokalen Märkten, an denen Kleinbäuerinnen und Kleinbauern ihre Produkte direkt verkaufen können. Frauen und Jugendliche werden gezielt unterstützt, eigene kleine Betriebe rund um Anbau, Verarbeitung und Verkauf aufzubauen.
Köchinnen, Produzentinnen und Marktverkäuferinnen werden miteinander vernetzt und in gesunder Ernährung sowie lokalen Rezepten geschult. In Schulen entstehen neue Gärten, in denen Kinder lernen, wie Lebensmittel wachsen und warum Vielfalt auf dem Teller wichtig ist. Auch auf politischer Ebene bringt sich das Projekt ein. Ziel ist es, dass gesunde Ernährung und ökologische Landwirtschaft künftig stärker berücksichtigt werden – zum Beispiel in Schulverpflegung oder der öffentlichen Beschaffung.