Quinoa, Chiasamen und Goji-Beeren zählen zu den Superfoods. Doch wir sind nicht auf Übersee angewiesen: Sehr gesunde Lebensmittel wachsen auch bei uns. So die Lupine, welche Biovision zum Superfood 2026 gekrönt hat.
Konkret geht es um die Süsslupine, die reich an Proteinen aber auch Ballaststoffen ist. Und sie enthält alle essentiellen Aminosäuren, insbesondere Lysin, welche für Hautgesundheit und Wundheilung unabdingbar ist.
Die Hülsenfrucht bietet schmackhafte Abwechslung auf dem Teller und in der Tasse. Sie kann unverarbeitet in Salaten und würzigen Eintöpfen oder als Flocken fürs Müesli verwendet werden. Beim Backen lässt sich die Hälfte der Eier durch Lupinenmehl ersetzen: Je Ei einen Esslöffel Lupinenmehl mit Wasser anrühren, bis die Konsistenz einem Ei ähnelt.
Zudem dient Lupinenschrot als pflanzliche Alternative für Hackfleisch. Auch in Teigwaren mit wenig Kohlenhydraten (Low-Carb) finden sich Lupinen. Und wer schon einmal Lupinenkaffee getrunken hat, wird die nussig-schokoladigen Röstaromen so schnell nicht vergessen.
Da Lupinen im blütenarmen Frühsommer blühen, sind sie für die Biodiversität sehr wichtig. Zudem lassen sich mit ihrem Anbau in der Schweiz Transportwege reduzieren und ganz nebenbei die Wertschöpfung aber auch unser Selbstversorgungsgrad erhöhen. Also rundum ein super Food!
Fakten über Lupinenkaffee
Zürcher Lupinenkaffee vs. Chicco d’Oro Tradition Bohnenkaffee
Der Zürcher Lupinenkaffee ist eine umfassend nachhaltige Alternative zu herkömmlichen Kaffee. Der kurze Transport schont das Klima. Zudem sind die Arbeitsbedingungen hier relativ streng geregelt, was dem Produkt hinsichtlich Sozialverträglichkeit Bestwerte verleiht. Und im Gegensatz zu konventionellem Kaffee kommt die Lupine ohne Dünger aus: Sie kann Luftstickstoff fixieren und Phosphor aus dem Boden mobilisieren.
Konsumtipp von Franziska