Meet the team: Sébastien Dutruel

Von

Léna Quéant, Biovision

Sébastien Dutruel verbindet Leidenschaft und Arbeit geschickt miteinander. Er kümmert sich in der Romandie um die Institutionen, die Biovision unterstützen. Er verrät, wie ein Gourmet die Spaghetti Carbonara zubereitet.

An welchen Moment bei Biovision erinnerst Du Dich besonders gerne?

Am 1. Januar 2020 übergab der Co-Gründer und Geschäftsführer Andreas Schriber die Zügel unserer Stiftung an Frank Eyhorn. Zum Abschiedsfest hatte er, der Schlagzeuger ist und Classic Rock mag, eine Band zusammengestellt. Plötzlich fand ich mich Bass spielend auf der Bühne der Photobastei in Zürich wieder, zusammen mit ihm, seinem Sohn und Leuten aus seinem Umfeld. In der Arbeitswelt wird oft von «Teambuilding» gesprochen. Tatsächlich gibt es keine bessere Art, mit den Vorgesetzten und Mitarbeitenden Beziehungen aufzubauen, als zusammen auf der Bühne zu stehen.

Abschiedsparty für Andreas Schriber.

Sébastien Dutruel

Beauftragter für institutionelle Partnerschaften bei Biovision, funktioniert wie ein echtes Schweizer Taschenmesser. Er ist nicht nur ein Experte auf seinem Gebiet, sondern auch ein leidenschaftlicher Post-Metal-Musiker. Und wenn er nicht gerade die Saiten seines Basses zum Schwingen bringt, ist er dafür besorgt, die Menschen für die Mission von Biovision zu begeistern. Seine Energie und sein Enthusiasmus spiegeln sich in seiner Arbeit wider. Für ihn sind die Werte wie Hilfsbereitschaft, Initiative, Vertrauen, Toleranz und Verantwortung nicht nur blosse Worte, sondern Kern der Unternehmenskultur.

Wie würdest du die Kultur und den Unternehmensgeist von Biovision beschreiben?

Biovision ist eine vorbildlicher Arbeitgeberin. Gegenseitige Unterstützung, Initiative, Vertrauen, Mut, Toleranz und Verantwortung sind Werte, die hier gefördert werden.

Was bedeutet dir das Jubiläum 25 Jahre Biovision?

Ich begrüsse die Stabilität unserer Stiftung, die sich in den 25 Jahren stetig neu erfunden und weiterentwickelt hat.

Dein interessantester Fun-Fact in Bezug auf Biovision?

Ha! Ich kenne ein paar Klatschgeschichten. Aber ich habe bei meiner Ehre geschworen, sie nur in Anwesenheit meines Anwalts, Magister iuris Guacamole, zu enthüllen.

Gibt es einen Lieblingsort unter den Orten, die du bisher besucht hast? 

Bisher hatte ich noch nicht die Gelegenheit, mit Biovision nach Ostafrika zu reisen. Darum ist mein Lieblingsort in Verbindung mit Biovision der Club Bogen F im Viadukt in Zürich, wo ich mich manchmal nach der Arbeit entspanne, gute Musik höre und an einem Whisky nippe.

Wenn du nur noch ein Lebensmittel für den Rest deines Lebens essen könntest, welches wäre das? 

Ein trapezförmiges Stück Gruyère mit den exakten Massen 1cmx2cmx7cm.

Was ist dein Lieblingsgericht ? 

Spaghetti Carbonara.

Das kleine Extra? Das Eigelb in einer halben Eierschale in der Mitte des Tellers servieren. Der Gourmet schnappt es sich und leert es – hopp! – vorsichtig über die Teigwaren und mischt dann alles. Meine Kinder sind versessen darauf!

Meet the team

Wir feiern 25 Jahre Biovision und stellen Ihnen deshalb jeden Monat eines unserer Team-Mitglieder vor. Mit persönlichen Anekdoten, Einblicken zu seinem Werdegang und woher seine Leidenschaft kommt, sich für unsere Vision stark zu machen. Dank Ihrer Unterstützung ist es Biovision möglich sich für eine Welt mit genügend und gesunder Nahrung für alle, produziert von gesunden Menschen in einer gesunden Umwelt, einzusetzen.

Das Biovision Team an der SEED 2022 in der Stadtgärtnerei Zürich.

Weitere Beiträge

Landwirtschaft, Wissen

Pflanzliche Proteine clever wählen

Pflanzliche Proteine sind zentral für eine zukunftsfähige Ernährung. Neben Hülsenfrüchten, Getreide und Nüssen boomt das Angebot an Fleischersatzprodukten. Doch wie hochwertig sind sie tatsächlich?
Landwirtschaft, Märkte

Unterschiedliche Wege, ein einziges Ziel

In Kampala begleitet unsere Partnerorganisation Rootical junge Unternehmerinnen und Unternehmer beim Aufbau agrarökologischer Startups. Wie dieser Prozess konkret aussieht, zeigt sich bei denen, die gerade mittendrin sind. Wir stellen drei von ihnen vor.
Landwirtschaft, Wissen

Fruchtbare Böden ganz ohne Mist und Gülle 

Die Ferme du Château in Payerne VD zeigt, wie sich in der Landwirtschaft Bodenfruchtbarkeit konsequent über pflanzliche Kreisläufe aufbauen lässt. Dabei setzt der Hof auf Gründung und Fruchtfolge mit vielfältigen Kulturen. Sogar die Auslieferung erfolgt klimafreundlich.
Landwirtschaft, Wissen

Der Hofladen in der Stadt 

Er ist mehr als ein Bio-Laden mit einem Bistro: Bio26 in Freiburg bringt Bäuerinnen, Bauern und Konsumierende zusammen und ermöglicht so Verbindungen zwischen Stadt und Land. Mit Transparenz, fairen Preisen und Raum für Begegnungen zeigt das Projekt, wie ein nachhaltiges Ernährungssystem im urbanen Alltag funktionieren kann.