Die Agrarökologie-Szene Ostafrikas versammelt sich in Arusha

Von

Lothar J. Lechner Bazzanella, Biovision

Beim Partnermeeting 2023 lud Biovision über 35 Partnerorganisationen ins tansanische Arusha. Und feierte gleichzeitig das 25-jährige Bestehen der Stiftung. Das Event in Bildern.

Dass Biovision ihr Netzwerk in Afrika deutlich ausbauen konnte, zeigte sich beim Partnermeeting 2023 erneut eindrucksvoll. In Arusha, einer wichtigen Wirtschaftsmetropole im Nordosten Tansanias, trafen sich Vertreterinnen und Vertreter von über 35 Organisationen, mit welchen Biovision in Subsahara-Afrika einige Dutzend Projekte betreut. «Eine beeindruckende Gruppe von wirklich wichtigen Playern in Agrarökologie-Szene Ostafrikas», kommentierte Biovision-Programmverantwortlicher Dr. Danny Nef die Szenerie.

Von langjährigen Partnerschaften wie dem Biovision Africa Trust (BVAT) oder dem International Centre of Insect Physiology and Ecology (icipe) bis hin zu jüngsten Mitstreitern wie der Feedback to the Future Foundation oder Slow Food Kenia. Alle kamen nach Arusha, um vier Tage lang Ideen und Erfahrungen auszutauschen, Zusammenarbeit zu stärken und so Agrarökologie weiter nach vorne zu bringen. Ein Miteinander, welches auch die Strategie von Biovision verdeutlicht: den ganzheitlichen Ansatz, bei dem Wissenschaft, Praxis, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und politische Rahmenbedingungen ineinandergreifen.

«Mitstreiter können reale Organisationen sein – Forschungsinstitute, Ausbildungszentren, zivilgesellschaftliche Einrichtungen und soziale Unternehmen – oder auch Netzwerke und Bewegungen, die sich für die agrarökologische Transformation einsetzen», erklärt Loredana Sorg, bei Biovision Co-Bereichsleiterin für Internationale Zusammenarbeit. 

Dass dieser Ansatz sich lohnt, davon zeigten sich nicht nur die Gäste am Partnermeeting, sondern auch Biovision-CEO Frank Eyhorn überzeugt. «Ich durfte immer wieder erleben, wie unsere Partnerinnen und Partner untereinander Möglichkeiten für neue sinnvolle Kooperationen entdeckt haben. Es scheint uns wirklich gelungen zu sein, ein Ganzes zu schaffen, das mehr ist als die Summe seiner Teile!» 

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