Weiteres Vorgehen: Ausweitung auf die Insel Pemba
In der neuen Projektphase steht die Ausweitung und Vertiefung der Aktivitäten im Zentrum: sowohl auf Unguja als auch auf der bislang vernachlässigten Insel Pemba. Ziel ist es, die Mangrovenwälder zu schützen und gleichzeitig das Einkommen ländlicher Gemeinschaften durch nachhaltige Bienenhaltung und Aufforstung mit einheimischen, schnell wachsenden Nektarpflanzen zu verbessern.
Insgesamt 25 Baumschulen sollen von lokalen Gruppen betrieben und jährlich mehr als 15'000 Setzlinge produziert werden, darunter Mangrovenarten und andere multifunktionale Bäume. 20 neue Imker:innengruppen werden in nachhaltiger Bienenhaltung und der Verarbeitung von Bienenprodukten geschult. Frauen und Jugendliche werden dabei gezielt einbezogen und gefördert.
Zwei Genossenschaften – je eine auf Unguja und Pemba – verbessern durch gemeinsames Marketing, Produktveredelung, Zertifizierung und Verkauf die Einkommensperspektiven ihrer Mitglieder. So sollen sich die Genossenschaften langfristig selbst tragen und zur Wiederherstellung degradierter Ökosysteme beitragen.