Superfood wächst auch bei uns

Von

Franziska Fischer, Biovision

Superfoods sind besonders gesunde Lebensmittel. Dieser Anspruch allein genügt bei Biovision allerdings nicht, wie das Beispiel der Lupine beweist.

Quinoa, Chiasamen und Goji-Beeren zählen zu den Superfoods. Doch wir sind nicht auf Übersee angewiesen: Sehr gesunde Lebensmittel wachsen auch bei uns. So die Lupine, welche Biovision zum Superfood 2026 gekrönt hat.

Konkret geht es um die Süsslupine, die reich an Proteinen aber auch Ballaststoffen ist. Und sie enthält alle essentiellen Aminosäuren, insbesondere Lysin, welche für Hautgesundheit und Wundheilung unabdingbar ist.

Die Hülsenfrucht bietet schmackhafte Abwechslung auf dem Teller und in der Tasse. Sie kann unverarbeitet in Salaten und würzigen Eintöpfen oder als Flocken fürs Müesli verwendet werden. Beim Backen lässt sich die Hälfte der Eier durch Lupinenmehl ersetzen: Je Ei einen Esslöffel Lupinenmehl mit Wasser anrühren, bis die Konsistenz einem Ei ähnelt.

Zudem dient Lupinenschrot als pflanzliche Alternative für Hackfleisch. Auch in Teigwaren mit wenig Kohlenhydraten (Low-Carb) finden sich Lupinen. Und wer schon einmal Lupinenkaffee getrunken hat, wird die nussig-schokoladigen Röstaromen so schnell nicht vergessen.

Da Lupinen im blütenarmen Frühsommer blühen, sind sie für die Biodiversität sehr wichtig. Zudem lassen sich mit ihrem Anbau in der Schweiz Transportwege reduzieren und ganz nebenbei die Wertschöpfung aber auch unser Selbstversorgungsgrad erhöhen. Also rundum ein super Food!

Fakten über Lupinenkaffee

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der Lupine sind Proteine: eine Eiweissbombe!
In Symbiose mit Bakterien reichert sie Stickstoff im Boden an – die Grundlage für den Biolandbau.
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v. Chr. schon war die Lupine wichtiger Bestandteil der täglichen Ernährung der alten Ägypter

Zürcher Lupinenkaffee vs. Chicco d’Oro Tradition Bohnenkaffee

Der Zürcher Lupinenkaffee ist eine umfassend nachhaltige Alternative zu herkömmlichen Kaffee. Der kurze Transport schont das Klima. Zudem sind die Arbeitsbedingungen hier relativ streng geregelt, was dem Produkt hinsichtlich Sozialverträglichkeit Bestwerte verleiht. Und im Gegensatz zu konventionellem Kaffee kommt die Lupine ohne Dünger aus: Sie kann Luftstickstoff fixieren und Phosphor aus dem Boden mobilisieren.

Konsumtipp von Franziska

Franziska Fischer
« Die Lupine hat es mir angetan: Je mehr ich über sie erfahre, desto mehr begeistert mich diese Pflanze! In der Küche lässt sich die Lupine vielfältig verwenden. Zum Beispiel als basischer Kaffee, als knuspriger Snack, im Salat, in Eintöpfen oder Teigwarengerichten oder auch als Ei-Alternative im Sandwich und beim Brunch. Leckere Rezepte finden Sie z.B. bei yellowsunshine.ch/rezepte. »
Franziska Fischer Projektleiterin Sensibilisierung Schweiz

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