Push-Pull: Vielfalt durch partizipative Forschung

Links im Bild Mais, der mit der Push-Pull-Methode wächst – rechts im Bild ohne.

Push-Pull ist eine agrarökologische Methode, mit der die Erträge von Mais und Hirse ohne Pestizide oder Kunstdünger erheblich gesteigert werden können. Durch Push-Pull werden Schädlinge bekämpft, das Wasser im Boden besser gespeichert, die Bodenfruchtbarkeit verbessert und wertvolles Viehfutter produziert. Biovision fördert die Push-Pull-Methode gemeinsam mit dem Insektenforschungsinstitut icipe. In der aktuellen Projektphase wird der Gemüseanbau im Push-Pull-Feld und dessen Wirkung auf die Nahrungsvielfalt der Bauernfamilien erforscht.

 


Geschichten aus dem Projekt

Tödliche Verlockung für Parasiten und Schädlinge

Pflanzen und Insekten kommunizieren ausgiebig miteinander – zum Beispiel mit Lockrufen oder falschen Versprechungen. Dies macht sich die ökologische Push-Pull-Methode zunutze (mit Infographik). Weiterlesen.

«Heute haben wir genug zu essen»

Janet Dzimiri, Kleinbäuerin aus Simbabwe, konnte nach dem Tod ihres Mannes die Familie nicht mehr ernähren. Die Wende kam, als ihr Jona Mutasa, ebenfalls Kleinbauer in Simbabwe, von einer neuen Maisanbaumethode erzählte. Weiterlesen.

Kleinbauern auf der Überholspur

Jona Mutasa und Rosewiter Chikupe gelten unter den Kleinbauern Simbabwes als Helden. Dank ihnen erlernten bereits Tausende die ökologische Anbaumethode Push-Pull gegen gefürchtete Schädlinge im Mais. Weiterlesen.

Biovision: Wirkungsvoll und ganzheitlich

Um komplexe Probleme in den Griff zu bekommen, ist es unumgänglich, die verschiedenen Schritte auf dem Weg zur angepassten Lösung in ihrer Gesamtheit zu betrachten. Dies ist der Ansatz von Biovision. Weiterlesen.