Zentrum für Agrarökologie in Tansania

Biovision will die Anwendung argrarökologischer Praktiken entlang der gesamten Wertschöpfungskette fördern. Dafür müssen die verschiedenen Interessensgruppen zusammengebracht werden. Im Zentrum für Agrarökologie im tansanischen Morogoro schaffen wir genau das.

Ausgangslage: Verschiedene Gruppen, verschiedene Bedürfnisse

Um agrarökologische Ansätze auf allen Ebenen der Wertschöpfungskette Schritt für Schritt zu etablieren, müssen auch Gruppen zusammengebracht werden, welche vielleicht gegensätzliche Bedürfnisse haben. Etwa Bauern, die ihr Obst oder Gemüse anbauen und Viehzüchter, welche vielmehr ihre Tiere im Fokus haben.

Ziele: Miteinander nach vorne

Biovision will die Verständigung der verschiedenen Interessensgruppen fördern und gleichzeitig Agrarökologie in der Region vorantreiben. Durch Schulungen im biologischen Anbau, der Schaffung von Verarbeitungsanlagen und Vermarktungsmöglichkeiten soll die Lebenssituation von Bäuerinnen und Viehzüchter verbessert, sowie die natürlichen Ressourcen der Region effizienter genutzt werden. Unser Ziel ist es, dass Landwirtinnen und Viehzüchter friedlich nebeneinander leben, indem sie agrarökologische Praktiken anwenden und durch eine Kreislaufwirtschaft voneinander profitieren.

Auf einen Blick

Projektname:

Zentrum für Agrarökologie in Tansania
Projektland:
Tansania
Partnerorganisationen:

Sustainable Agriculture Tanzania SAT

Projektbudget in CHF:

1674393
Teilnehmende:
Kleinbäuerinnen und -bauern
Viehhirtenfamilien
Projektbetreuung:
Projektphase:
2024-2027
In diesem Projekt stehen folgende Nachhaltigkeitsziele der UNO Agenda 2030 im Fokus:

Dieses Projekt wird von der Deza unterstützt.

Region
Themen
Pius Paulini in seinem Feld mit ein paar Karotten in der Hand.
«Durch die agrarökologischen Praktiken bin ich selbstständig und kann meinen eigenen ökologischen Dünger herstellen»
Pius Paulini, Bio-Bauer, Morogoro, Tansania

Bisherige Wirkung: Wir kurbeln die Wirtschaft an

Unsere Partnerorganisation Sustainable Agriculture Tanzania (SAT) in Morogoro vermittelt Bauern- und Viehzüchtergemeinschaften in Ausbildungskursen agrarökologische Methoden zur Steigerung ihrer Ernteerträge und zum Schutz der natürlichen Ressourcen. Konkret geht es darum, dass eine Kreislaufwirtschaft geschaffen wird, in der Landwirt:innen und Viehzüchter ihre Güter untereinander kaufen, verkaufen oder tauschen.  

So schaffen wir zusammen mit SAT diverse Möglichkeiten für die Verarbeitung und Vermarktung der biologischen Landwirtschaftsprodukte innerhalb eines lokalen Marktes und kurbeln einen Wirtschaftskreislauf an, der die Konflikte zwischen Viehzüchterfamilien und Bäuerinnen und Bauern schlichten soll.

Weiteres Vorgehen: Agrarökologie breitet sich aus

In einem nächsten Schritt wollen wir die erreichten Schritte wissenschaftlich auswerten und erarbeiten, wie das Projekt zusammen mit den relevanten Interessensgruppen ausgeweitet werden kann. Ziel ist es, dass die agrarökologischen Massnahmen nicht nur für die Landwirtinnen und Viehzüchter Morogoros eine Rolle spielen, sondern auch in anderen Regionen des Landes eingeführt werden.

Mehr über die Arbeitsweise von SAT erfahren Sie in diesem Video (auf Englisch)

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Sharon Nehrenheim

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Sharon Nehrenheim
Bereichsleiterin Kommunikation & Fundraising, Mitglied der Geschäftsleitung
+41 44 512 58 13

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