Transformation Nahrungssystem Schweiz

Biovision setzt sich auf nationaler Ebene lösungsorientiert und wissenschaftsnah für politische Rahmenbedingungen ein, die eine Transformation hin zu einem nachhaltigen Nahrungssystem möglich machen. Dafür engagiert sich Biovision in Netzwerken wie der Agrarallianz. Biovision nimmt Einfluss auf die Agrarpolitik 2022+ und unterstützt Volksinitiativen, welche zukunftsfähige Nahrungssysteme fordern.

 


Wir bringen uns ein

Mit dem Projekt „Transformation Nahrungssystem Schweiz“ setzt sich Biovision auf nationaler Ebene lösungsorientiert und wissenschaftsnah für politische Rahmenbedingungen ein, die eine Transformation hin zu einem nachhaltigen Nahrungssystem im Sinne der Agenda 2030 möglich machen. Biovision verfolgt folgende Ziele:

  1. Die von Biovision geförderte Transformation wird von Entscheidungsträger/-innen und der Öffentlichkeit als notwendige und fundierte Forderung im Bereich nachhaltiger Konsum und ökologische Landwirtschaft wahrgenommen
     
  2. Biovision arbeitet an politischen Vorstössen hin zu einem nachhaltigen Nahrungssystem in der Schweiz und im Ausland mit (ca. 50% der Lebensmittel werden importiert; Stichwort: negative Ausstrahlungseffekte im Ausland wie z.B. Landverbrauch)
     
  3. Entscheidungsträger/innen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft greifen Biovision-Lösungsansätze für eine Transformation des Schweizer Nahrungssystems auf.

Arbeiten in Netzwerken

Biovision verfügt über langjährige Erfahrung im Politikdialog, ein breites und erprobtes Instrumentarium zur Unterstützung von lösungsorientierten Dialogen zwischen verschiedenen Akteuren des Nahrungssystems, sowie Expertise in ökologischer Landwirtschaft und ganzheitlichen Lösungsansätzen zugunsten eines nachhaltigen Nahrungssystems.

Biovision wird grundsätzlich als Akteurin wahrgenommen, die sich wissensbasiert, mit innovativen Ideen und pragmatisch für einen Kurswechsel hin zu einer ökologischen Landwirtschaft und Ernährungswirtschaft einsetzt. Mehr als bei vergleichbaren Organisationen steht bei uns die Agenda 2030 im Zentrum des Handelns.

Für eine erfolgreiche Transformation des Schweizer Nahrungssystems arbeitet Biovision mit gewichtigen Akteuren und tragfähigen Netzwerken zusammen: 

  • Agrarallianz: Die Agrarallianz vereinigt 19 Organisationen und dient dem Dialog zwischen Heu- und Essgabel. Sie begleitet die Schweizer Agrarpolitik entlang der ganzen Wertschöpfungskette. Ziel der Agrarallianz ist, dass die gesamte Schweizer Ernährungswirtschaft nachhaltiger wird.
     
  • Allianz Pestizidreduktion: Die Allianz Pestizidreduktion vereinigt ein gutes Dutzend Organisation aus der Landwirtschaft, Fischerei, Wasserversorgung und nachhaltigem Konsum. Sie setzt sich ein für eine substanzielle Reduktion des Pestizideinsatzes in der Landwirtschaft, um so unsere Ökosysteme (Böden, Gewässer, Wälder) zu schützen.
     
  • Palmöl-Koalition: Die Schweizer Palmöl-Koalition wurde 2016 mit dem Ziel gegründet, den Import von nachhaltigem Palmöl – insb. im Rahmen der Freihandelsabkommen mit Indonesien und Malaysia – zu fördern, um so die Abholzung des Regenwalds und Menschenrechtsverletzungen zu verhindern.
     
  • Zivilgesellschaftliche Plattform Agenda 2030: Die Plattform ist ein Zusammenschluss von 40 zivilgesellschaftlichen Akteuren aus den Bereichen Entwicklungszusammenarbeit, Umweltschutz, Gender, Frieden, nachhaltiges Wirtschaften sowie Gewerkschaften. Sie setzt sich für eine konsequente Umsetzung der Agenda 2030 in und durch die Schweiz ein. Biovision gehört zu den Gründungsmitgliedern.
     
  • Landwirtschaft mit Zukunft: Die von Jugendlichen und jungen Erwachsenen ins Leben gerufene Initiative «Landwirtschaft mit Zukunft» bringt Menschen zusammen, die eine ökologische, regenerative und klimagerechte Landwirtschaft in der Schweiz anstreben. Wie Biovision verstehen sie die Landwirtschaft als Teil der Lösung unserer aktuellen ökologischen und sozialen Herausforderungen. 

Geschichten aus dem Projekt

Nachhaltige Ernährungssysteme sind resistenter

Die aktuelle Corona-Krise zeigt, wie verletzlich unser Ernährungssystem ist. Die Erkenntnisse über die Schwächen der heutigen Landwirtschaft müssen deshalb in die neue Agrarpolitik AP22+ einfliessen. Lesen...