Nachhaltige Tomatenproduktion in Kenia

Um die Tomatenernte in Kenia zu sichern, entwickeln Forscher am icipe ein massgeschneidertes Paket zur integrierten Schädlingsbekämpfung. Unter anderem entsteht dabei ein eigens entwickeltes Biopestizid.

Die Tomatenproduktion in Kenia wird heute wegen des hohen Schädlingsdrucks mit grossen Mengen an Insektiziden betrieben.Die Tomatenminiermotte Tuta absoluta zum Beispiel verursacht Ernteausfällen von bis zu 100%. Die Bekämpfung von T. absoluta und anderen Schädlingen mit chemischen Insektiziden birgt aber die Gefahr von Resistenzen und Gesundheitsschäden für Mensch und Umwelt. Ein nachhaltiger Ansatz zur Produktion von gesunden Tomaten ist die integrierte Schädlingskontrolle mit folgenden Massnahmen: Scharfstellen von Fallen, Nutzung von Biopestiziden, Überwachung der Schädlingspopulationen sowie Zucht und Freisetzung der natürlichen Feinde von Tomatenschädlingen. 

 


Geschichten aus dem Projekt

Tomaten vor Schädlingen schützen

In Kenia haben umfangreichen Schäden durch die Motte Tuta absoluta in den letzten Jahren die Tomatenernte der Bauernfamilien bis zu 80% zerstört. Mit dem Ausfall der Ernte ist die Erhaltung der Lebensgrundlage dieser Menschen bedroht. Weiterlesen.