Eine Zukunft für alle, natürlich

Biovision fördert seit über 10 Jahren die Entwicklung, Verbreitung und Anwendung von ökologischen, umweltfreundlichen Methoden, mit denen Menschen in Entwicklungsregionen sich selber helfen können. Biovision ist gemeinnützig und von der ZEWO anerkannt.

Stiftung für ökologische Entwicklung

"Herzlich willkommen bei Biovision. Meine Vision ist eine Welt mit genügend und gesunder Nahrung für alle, produziert von gesunden Menschen in einer gesunden Umwelt. Diese Vision einer besseren Welt strebe ich mit der Stiftung Biovision und konkreten Projekten in Afrika an. "


Dr. Hans R. Herren, Gründer und Präsident der Stiftung Biovision und erster Schweizer Welternährungspreisträger. Im orell füssli Verlag ist seine Biographie erschienen: "Wie Hans Rudolf Herren 20 Millionen Menschen rettete".

DDT

Tagesschau -Beitrag vom 9. Mai 2013


Stockholmer Konvention blockiert Frist für weltweites DDT-Verbot: Genf, 3. Mai 2013 – Die Stockholmer Konvention zu langlebigen organischen Schadstoffen konnte sich nicht auf eine Frist für ein weltweites Verbot von DDT einigen. Das nur langsam abbaubare Gift ist in den industrialisierten Ländern seit den 1970er Jahren verboten, wird aber in Entwicklungsländern immer noch im Kampf gegen Malaria eingesetzt.

Die Stockholmer Konferenz hat in Genf lediglich beschlossen, in den nächsten Jahren die Forschung nach zahlbaren Alternativen zu intensivieren. Hierzu wurde die Etablierung einer Roadmap vereinbart. Das dezidierte Auftreten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und dem letzten Produzenten von DDT, Indien gegen eine Fristsetzung, haben in Genf den Ausschlag gegeben.

„Der Vorschlag der African Group an die Mitgliedstaaten der Konvention, sich für die Bereitstellung von Alternativen zu DDT auf eine Frist bis 2020 festzulegen, wurde leider immer noch nicht akzeptiert. Das stellt das Engagement der entwickelten Länder und der WHO in Frage, den Einsatz von DDT wirklich zu stoppen und damit unsere Bevölkerung nicht mehr einem langlebigen organischen Schadstoff wie DDT auszusetzen,“ sagte eine enttäuschte afrikanische Delegierte die anonym bleiben wollte.

Medienmitteilung (PDF)

Nomination für Regierungsposten

Der kenianische Präsident Uhuru Kenyatta hat 12 weitere Nominationen für sein Kabinett bekannt gegeben. Biovision’s langjährige Partnerin Judi Wakhungu ist als Ministerin für Umwelt, Wasser- und natürliche Ressourcen vorgeschlagen worden. Die Nominierten müssen jetzt eine parlamentarische Prüfungskommission durchlaufen, bevor sie vom Parlament bestätigt werden. Aber Beobachter haben wenig Zweifel, dass Judi Wakhungu diesen Prozess erfolgreich abschliessen wird. Judi Wangalwa Wakhungu hat einen PhD im Management von Energieressourcen und ist zurzeit Direktorin des Afrikanischen Zentrums für Technologiestudien. Sie ist auch Beraterin des Energiesektor-Verwaltungsprogramms der Weltbank sowie des Legatum Zentrums im Massachusetts Institute of Technology. Ausserdem ist sie ein Mitglied des Wissenschaftlichen Beratungsausschusses des „Social Transformation Programme“ der UNESCO.

 

Ihre Verbindung zu Biovison enstand, als sie den Vorsitz für den Weltagrarbericht (IAASTD) mit Hans Rudolf Herren geteilt hat. Jetzt ist sie Stiftungsratsmitglied des Biovision Africa Trust, unserer Schwester-Organisation in Nairobi. Judi Wakhungu war auch Referentin am Biovision Symposium im November 2012 in Zürich. Biovision ist erfreut, dass solch eine kompetente Person die Verantwortung für ein Schlüsselministerium der Regierung in Kenia übernimmt und wir wünschen ihr alles Gute für diese neue Herausforderung.

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