Mit dem Radio zu einer besseren Ernte

Wie kann ich verhindern, dass meine Früchte so schnell verderben? Das haben Sie sich bestimmt auch schon gefragt. Für kenianische Kleinbäuerinnen und Kleinbauern sind gute Antworten und konkrete Tipps auf solche Fragen essentiell. 

 

  • Radiojournalist Macdonald Mathew nimmt eine angeregte Diskussion zwischen zwei Bäuerinnen auf. Diesmal geht es um die Frage, wie man Verluste nach der Ernte vermeidet.
  • Rose Nginyas Gemüsegarten gedeiht prächtig, seit sie die praktischen Tipps des «Farmer Communication Programmes» beherzigt.
  • «Es ist so wichtig, dass wir dieses Wissen teilen! Wichtig, dass wir uns vernetzen und gegenseitig unterstützen!», sagt Rose Nginya, Biobäuerin aus Machakos.
  • John Mutisya, der im Auftrag von Biovision die Bauernschaft berät, empfiehlt: Bohnen trocken halten!
  • Das Radio ermöglicht auch Bäuerinnen und Bauern in den abgelegensten Regionen Kenias Zugang zu lebenswichtigen Wissen.

In Kenia verderben zwischen 20 und 60 Prozent der landwirtschaftlichen Produkte auf dem langen Weg vom Feld auf den Teller. Verdorbene Früchte oder gar der Verlust einer ganzen Ernte heisst für viele Kleinbäuerinnen und Kleinbauern weniger zu Essen, kein Verkauf und somit kein Einkommen.

Nicht nur die Ernte wird durch fehlendes Wissen zu ökologischen Anbaumethoden negativ beeinflusst: Der Einsatz von chemischen Pestiziden führt auch zu erheblichen Konsequenzen beim Menschen. Rose Nginya, eine Bäuerin aus dem Hinterland von Machakos, erzählt von den negativen Auswirkungen des Einsatzes von Pestiziden auf ihren Feldern: «Früher mussten wir oft ins Krankenhaus wegen Bauchschmerzen und Erbrechen.» 

Dass sie vor fünf Jahren auf biologische Landwirtschaft umstellte und somit die Ernährungssicherheit ihrer Familie verbessern konnte ist auf das Kommunikationsprojekt von Biovision zurückzuführen. Denn durch die Radiosendungen unseres "Farmer Communication Programme" erhalten tausende von Menschen wie Rose – selbst in den abgelegensten Regionen Kenias – jede Woche Antworten und praktische Handlungsanleitungen. Sie können mit den Informationen zu ökologischen Anbaumethoden Probleme lösen, neues Wissen untereinander austauschen und sich gegenseitig unterstützen.

 

Damit wir Bäuerinnen wie Rose Nginya weiterhin eine bessere Ernte und somit eine bessere Zukunft ermöglichen können, brauchen wir Ihre Hilfe – spenden Sie jetzt!