Biovision Strategie 2021-2024

Unsere Vision

Eine Welt mit genügend und gesunder Nahrung für alle, produziert von gesunden Menschen in einer gesunden Umwelt. 

Unser Auftrag

Wir gewinnen Menschen dafür, sich für eine agrarökologische Transformation der Ernährungssysteme einzusetzen. Dadurch tragen wir zur Umsetzung der Agenda 2030 auf internationaler und nationaler Ebene bei.

So erzielen wir Wirkung 

Wir verfolgen einen systemischen Ansatz und arbeiten als Brückenbauerin mit einer Vielzahl von Anspruchsgruppen. Dabei setzen wir insbesondere auf die folgenden Hebel:

  • Förderung von agrarökologischen Innovationen und deren Verbreitung in Zusammenarbeit mit lokalen Forschungsinstitutionen und dem Privatsektor,
  • Wissensvermittlung und die Stärkung der Handlungsfähigkeit von lokalen Gemeinschaften und Organisationen,
  • Zusammenbringen verschiedener Akteure und ein Politikdialog zur Veränderung der Rahmenbedingungen.

>> Strategie als PDF downloaden

Unsere Allianz

Seit 2021 arbeiten Biovision und das Centre Ecologique Albert Schweitzer (CEAS) als Allianz im Rahmen eines gemeinsamen Programmes zusammen, welches von der Schweizer Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) substantiell unterstützt wird. 

Unsere Ziele

Oberste Prämisse der Arbeit von Biovision ist es, Wirkung bei der Erreichung der globalen Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 zu erzielen. Der Fokus richtet sich dabei auf eine ausreichende und gesunde Ernährung (SDG 2).

Biovision leistet einen wichtigen Beitrag zu verschiedenen Entwicklungszielen (SDGs).
Zum Vergrössern bitte Klicken.

     

Das wollen wir erreichen

  1. Resiliente ländliche Gemeinschaften in Subsahara-Afrika: Verbesserte Ernährungssicherheit, erhöhtes Einkommen und umweltfreundliche Produktion durch die Anwendung ökologischer Innovationen und standortgerechter Anbau- und Produktionsmethoden.
  2. Gestärkte Handlungsfähigkeit lokaler Akteure: Zivilgesellschaftliche Organisationen, Forschungsinstitutionen, Unternehmen und Einzelpersonen werden befähigt, sich für eine agrarökologische Transformation einzusetzen.
  3. Förderliche Rahmenbedingungen: Politische und wirtschaftliche Entscheidungstragende richten Politik und Investitionen vermehrt an agrarökologischen Prinzipien aus.
  4. Sensibilisierung der Bevölkerung: Immer mehr Menschen engagieren sich für eine nachhaltige Transformation der Ernährungssysteme. 


Unsere 3 Handlungsfelder

Entwicklungsprojekte in Subsahara-Afrika
Durch die partizipative Entwicklung und Verbreitung agrarökologischer Ansätze sowie ganzheitlicher Innovationen sorgen wir für resiliente Gemeinschaften, bessere Ernährungssicherheit und nachhaltigere Ressourcennutzung im ländlichen und periurbanen Raum. Gleichzeitig stärken wir die Fähigkeit der Beteiligten, selbst am partizipativen Innovationszyklus teilzuhaben und für verbesserte Rahmenbedingungen einzutreten. Positive Beispiele aus den Projekten von Biovision werden auf lokaler und internationaler Bühne verwendet, um aufzuzeigen, dass und wie die agrarökologische Transformation funktioniert. Mehr dazu >>>

Politikdialog und Anwaltschaft global und national
Um Entscheidungstragende aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft für eine agrarökologische Transformation zu gewinnen, vermitteln wir ihnen relevantes aktuelles Wissen, bringen diverse Akteure zusammen und fördern Allianzen und Leuchtturmbeispiele. Indem wir lokale Akteure stärken und mit nationalen und internationalen Akteuren zusammenbringen, treiben wir die Veränderung und Gestaltung von förderlichen Rahmenbedingungen voran. Mehr dazu >>>

Programm Schweiz
Wir setzen uns aktiv für die Umsetzung der Agenda 2030 in der Schweiz ein, speziell in Bezug auf nachhaltige Landwirtschafts- und Ernährungssysteme. Dafür arbeiten wir mit Politik, Wissenschaft, Privatsektor, Akteuren der internationalen Zusammenarbeit und der Öffentlichkeit zusammen. Wir vernetzen und mobilisieren Hochschulen, Forschungszentren, zivilgesellschaftliche Akteure und die Wirtschaft, um gemeinsam Lösungen für eine nachhaltige Entwicklung zu erarbeiten. Indem wir konkrete funktionierende Alternativen aufzeigen, befähigen und motivieren wir die verschiedenen Akteure des Ernährungssystems, nachhaltige Entscheidungen zu treffen, Rahmenbedingungen zu verändern und wirksame Lösungsansätze umzusetzen. Mehr dazu >>>