Stefan Diener

Schwerpunkt: Programmverantwortlicher

«Mich überzeugt wie direkt Biovision akademisches Wissen in die Praxis umsetzt. Mit dem kenianischen Forschungsinstitut icipe steht Biovision nämlich eine kompetente Partnerinstitution zur Seite, die dem lokalen Kontext angepasste Methoden entwickelt, welche dann ohne weitere Umwege zur Anwendung kommen können

Schon während des Biologiestudiums an der ETH Zürich legte Stefan Diener den Schwerpunkt auf die Insektenkunde. Kein Wunder also, dass es nicht bei der Diplomarbeit zu Wildbienen blieb, sondern sich schliesslich auch seine Doktorarbeit rund um Insekten drehte: nämlich die Umwandlung von organischen Abfällen in proteinreiches Futter mittels Fliegenmaden. Dieses Thema prägte dann auch Stefans Forschung in der Abteilung Siedlungshygiene in Entwicklungsländern des Wasserforschungsinstituts Eawag in Dübendorf, wo er mehr als zehn Jahre wirkte. Die Arbeit an der Eawag befasste sich aber auch mit anderen appetitlichen Themen wie Grauwasser, Fäkalschlamm oder Biogas, für die er viele Länder der Welt bereisen konnte wie z.B. Indonesien, China, Costa Rica, Senegal, Uganda oder Tansania. 

Bei Biovision betreut Stefan Diener vor allem die Projekte rund um die Anbaumethode Push-Pull, welche Schadinsekten und parasitierendes Unkraut mit einfachen Tricks in die Irre führt und so die Erträge von Bauern signifikant steigert.

Sport spielt im Leben von Stefan eine grosse Rolle: so rennt er im Konzertchor Toggenburg die Tonleiter auf und ab, bei Brettspielen fordert er seine Gegner zu epischen intellektuellen Kämpfen heraus und in der Küche bemüht er sich um kulinarische Höhenflüge. Manchmal nimmt er es auch ein bisschen lockerer und geht einfach wandern. 

 

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