Peter Lüthi

Schwerpunkte: Kommunikation, Öffentlichkeitsarbeit, Kampagnen, Fotografie und Projektdokumentation

«Bei Biovision kann ich zwei Idealen gleichzeitig nachleben: Meiner Verbundenheit zur Natur, und meiner Liebe zu den Menschen.»

Wenn die Tage länger werden, zieht es Peter Lüthi bergwärts. Bereits zwanzig Sommer hat der Kommunikations- und Umweltspezialist auf der Alp verbracht. Mit Rinderherden, Schafen, Ziegen, Pferden, Eseln und Hirtenhunden kennt er sich aus. Am Landwirtschaftlichen Bildungs- und Beratungszentrum in Landquart erteilte der ursprüngliche Lehrer früher Hirtenkurse. Aber auch über Wolf, Bär und Luchs weiss er Bescheid. So testete er im Auftrag des WWF in Graubünden gemeinsam mit aktiven Kleinviehhalterinnen und Kleinviehhaltern ein Herdenschutzprojekt verschiedene Schutzmassnahmen für das Vieh vor Grossraubtieren. Gemeinsam führten sie die ersten Herdenschutzhunde in Graubünden ein. Später übte Peter Lüthi als Hirte mit 4 Schutzhunden den Ernstfall im Territorium des ersten Schweizer Wolfsrudels am Calanda - mit Erfolg: Keiner der zehn Wölfe machte Beute in seiner Schafherde.

Für den WWF hatte Lüthi bereits zuvor während 17 Jahren gearbeitet: Zuerst fünf Jahre als Bildredaktor und Umwelterzieher in der Zentrale Zürich, danach zwölf Jahre als Front-Umweltschützer in Graubünden. Dort war er massgeblich an der Rettung berühmter Landschaften wie der Greina, der Val Curciusa oder der Val Madris vor der Zerstörung durch Wasserkraftwerke beteiligt. Dabei kamen seine Fähigkeiten als Koordinator und Kampagnenleiter sowie seine Erfahrung in der Öffentlichkeitsarbeit und der Umweltpolitik zum Tragen.

Nachdem Lüthi bereits während seiner WWF-Zeit diverse Projektreisen in Afrika (Trans-Sahara, Sahel, Tansania, Kenia, Senegal, Gambia) unternommen hatte, kam die Anfrage von Biovision, den Motor zu starten und erste Aktivitäten zu entwickeln, genau richtig. «Die Umsetzung und Verwirklichung der Ideen von Hans Rudolf Herren passten sehr gut zu meinem Pioniergeist und zu meinem Idealismus» meint Lüthi. Als freier Mitarbeiter startete er die ersten Biovision-Kampagnen in der Schweiz und Projekte in Ostafrika. Er war massgeblich am Aufbau der Organisation beteiligt, war verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit und trug entscheidend zur Mittelbeschaffung bei.

Peter Lüthi arbeitet noch heute im freien Auftrag für Biovision. Als Reporter besucht er regelmässig die Projekte und berichtet darüber mit Text und Bildern in den Newsletters, auf der Website und in Vorträgen. «Mein langjähriger Einsatz für die Erhaltung der Natur und meine praktische Erfahrung in der Landwirtschaft geben mir als Biovision-Reporter die nötige Bodenhaftung.»

 

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