Meilensteine

Am 3. Juni 1998 wurde Biovision von Hans Rudolf Herren, Andreas Schriber, Mathis Zimmermann und Jürg Weber in Zürich gegründet. Ihre Vision: eine Welt mit genügend und gesunder Nahrung für alle, produziert von gesunden Menschen in einer gesunden Umwelt.

1.

Drei Männer hocken am Boden und diskutieren

Hilfe zur Selbsthilfe

27. März 2001: Hans Rudolf Herren berät Bauern auf Rusinga Island am Victoriasee in Kenia über biologische Bekämpfung von Schädlingen im Federkohl. Biovision setzt sich zum Ziel, neues Wissen über ökologische Landwirtschaft aus den Forschungslabors zu den Bäuerinnen und Bauern auf die Felder zu tragen. Sie sollen damit ihr Leben verbessern können. Dieser Plan wird bereits mit den ersten Projekten in Westkenia konkret umgesetzt. Zum Beispiel mit der Push-Pull-Mehode ...

2.

Frauen auf einem Feld

Gesundes Essen und Einkommen

23. März 2004: 200 alleinerziehende Mütter aus den Slums von Addis Abeba ernten Gemüse in ihrem Gemeinschaftsgarten. Sie können damit die Ernährung ihrer Familien verbessern und durch den Verkauf von Überschüssen Einkommen erwirtschaften. Nach einer fundierten Ausbildung in ökologischer Landwirtschaft gelang es ihnen, zwei Hektaren degradiertes Land in einen blühenden Gemüsegarten zu verwandeln. Die Frauengruppe wurde unterstützt und begleitet von der äthiopischen Partnerorganisation BioEconomy Africa und von Biovision. Infos zum heutigen Engagement in Äthiopien ...

3.

zwei Männer mit einer Fliegenfalle

Tsetsefliegen unter Kontrolle

31. Mai 2005: Lulseged Belayun, Manager des gemeinsamen Projekts vom internationalen Insektenforschungsinstitut (icipe) und Biovision, demonstriert den Bauern in Luke (Äthiopien) den Umgang und die Wartung von Fliegenfallen. Die Menschen dort gerieten in Hunger und Armut, nachdem praktisch alles Vieh an der Schlafkrankheit verstorben war. Die Seuche wird von Tsetsefliegen übertragen. Dank der erfolgreichen Zusammenarbeit von Insektenspezialisten und der Bevölkerung gelang es, die Krankheitsüberträger unter Kontrolle zu bringen und der Armut zu entrinnen. Weiteres Projekt ...

4.

drei Männer sitzen an einem PC

TOF-Redaktion

4. April 2007: Peter Baumgartner (Projektleiter und Chefredaktor, links), Peter Kamau (Redaktor, Mitte) und James Wathuge (Grafiker, rechts) layouten «The Organic Farmer». Die einzige Bauernzeitung in Kenia wurde 2005 von Peter Baumgartner, ehemaligem Afrika-Korrespondent des «Tages-Anzeigers », initiiert und von Biovision finanziert. Heute erreicht das Blatt mit praxisbezogenen Tipps und Tricks sowie Hintergrundwissen über ökologische Landwirtschaft über 230 000 Kleinbäuerinnen und Kleinbauern.

5.

Frau erklärt Zuschauern etwas auf einem Feld

Liebe auf den ersten Blick

1. Januar 2009: Beginn der Zusammenarbeit mit dem Projekt «Bustani ya Tushikamane» in Morogoro (Tansania). Biovision unterstützt die Initianten mit einer Anschubfinanzierung. Ihr Schulungszentrum entwickelt sich rasch und gilt heute als beste Adresse für Agrarökologie im Land. Inzwischen haben sich die Projektpioniere mit ihrer NGO Sustainable Agriculture Tanzania (SAT) erfolgreich etabliert und sind nach wie vor Partner von Biovision. Bild: Janet Maro, Agronomin und Direktorin von SAT, unterrichtet eine Bauerngruppe in den Uluguru Mountains.

6.

Gruppenaufnahme

Alternativer Nobelpreis für Herren und Biovision

26. September 2013: Hans Rudolf Herren und die Stiftung Biovision gewinnen den alternativen Nobelpreis für ihren Einsatz gegen Hunger und Armut auf unserem Planeten. Sie sind die ersten Schweizer, die mit dem seit 1980 verliehenen Preis ausgezeichnet werden. Die Jury begründet die Wahl mit der wissenschaftlichen Kompetenz und der bahnbrechenden praktischen Arbeit der Gewinner, die einer gesunden, sicheren und nachhaltigen globalen Nahrungsversorgung den Weg bahnt. Medienmitteilung ...

7.

zwei Frauen und ein Mann mit Globi

Globi, der schlaue Bauer

5. März 2014: Auf dem Marktplatz in Oerlikon wird die Erscheinung von «Globi, der schlaue Bauer» gefeiert. Biovision hat das Buch gemeinsam mit dem Globi-Verlag produziert, um das ökologische Denken und Handeln in der Schweiz zu fördern. Der Band zeigt, wie sich unser Konsumverhalten auf die Umwelt, auf die globale Ernährungslage und auf die Lebenssituation von Kleinbauernfamilien in Afrika auswirkt. Buch bestellen ...

8.

Frau mit Mangos

Erfolgreich gegen Mangofruchtfliegen

11. Februar 2015: Die Gefahr im Mangohain ist gebannt. Im Projekt «Fruchtfliegenkontrolle» von icipe und Biovision gelingt es Mangobauern in Kenia, die aus Sri Lanka eingeschleppten Schädlinge mit einer Kombination umweltfreundlicher Massnahmen zu kontrollieren. Beim integrierten Pestmanagement (IPM) werden neben biologischen Interventionen auch gezielt Biopestizide eingesetzt. IPM wirkt sowohl gegen exotische als auch gegen einheimische Fruchtfliegen. Es bewahrt die Mangoproduzenten vor riesigen Verlusten und die Umwelt vor sehr viel Chemie.