Biovision Symposium - das Event-Highlight am 16.11. in Zürich

Wie wird aus einem kleinen Bienenprojekt eine nationale Bewegung in Äthiopien? Wann kommt der Kurswechsel zur nachhaltigen Landwirtschaft? Mit welchen Schwierigkeiten hat eine Leiterin von Kursen für Biolandwirtschaft aus Kenia in Ruanda zu kämpfen und was sind ihre schönsten Momente?

Das Biovision-Symposium im vollen Saal des Volkshaus Zürich ist das Highlight des Jahres für Gönnerinnen und Gönne, Fans und Freunde von Biovision.

Spannendes und abwechslungsreiches Programm 

Im grossen Saal des Zürcher Volkshaus treffen sich Mitglieder, Fans und Interessierte von Biovision. Im Zentrum des Programms steht diesmal der Erfahrungsaustausch über die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen in Ostafrika und in der Schweiz. Dazu nehmen unter anderem auch Gäste aus Äthiopien und Kenia am Anlass teil. 

Perspektiven für die Jugend: Unternehmertum im ländlichen Äthiopien

Ein Schneeballeffekt in Afrika, gibt es so etwas? Am Beispiel eines kleinen von Biovision ins Leben gerufenen Projekts in Äthiopien stellen Workneh Ayalew vom Internationalen Insektenforschungsinstitut icipe und Loredana Sorg von Biovision genau das vor: Wie aus einem lokalen Bienenprojekt ein nationales Programm wird. 

... koordiniert am internationalen Insektenforschungsinstitut icipe in Äthiopien Projekte zur kommerziellen Imkerei und Seidenraupenzucht sowie zur Schaffung von Arbeitsplätzen und zum ländlichen Wohlstand und arbeitet seit mehreren Jahren eng mit Biovision zusammen.

... studierte an der ETH Zürich Agrarwissenschaft und arbeitet seit mehreren Jahren bei Biovision als Programmverantwortliche eng mit lokalen Partnerorganisationen in Ostafrika zusammen.

10 Jahre Weltagrarbericht: Was jetzt?

Klimawandel, Artensterben und vergiftetes Trinkwasser. Nie war der Kurswechsel zu nachhaltigen ökologischen Ernährungssystemen dringender als heute. Mit dem Ausspruch «Weiter wie bisher ist keine Option» präsentierte Hans Herren vor über 10 Jahren den Weltagrarbericht des IAASTD, bei dem er über vier Jahre die Ko-Leitung hatte. Unter der Leitung von Marie Claire Graf diskutieren die Gäste über bisher Erreichtes und ob und wie der Kurswechsel rascher vollzogen werden kann.

... ist Studentin und eine engagierte Fürsprecherin der Jugend für nachhaltige Entwicklung. Sie ist Mitgründerin der Klimastreikbewegung in der Schweiz und hat am Klimagipfel in New York teilgenommen.

... ist Umweltingenieurin und führt mit zwei weiteren Bauern den Biohof Fondli im Zürcher Limmattal. Sie ist Mitgründerin der Gartenkooperative ortoloco und in der Bewegung für Solidarische Landwirtschaft aktiv.

... ist Biobäuerin, Nationalrätin (Grüne, BL) und Biovision-Stiftungsrätin und setzt sich seit Jahren kompetent und engagiert für den Kurswechsel in der Landwirtschaft ein.

... ist Präsident von Biovision und war Co-Vorsitzender des Weltagrarats, einem Gremium vergleichbar mit dem Weltklimarat. Dieser veröffentlichte 2008 den Weltagrarbericht mit dem Titel "Landwirtschaft am Scheideweg". 

Biovision: Am Tisch mit globalen Playern

Dank dem wissensbasierten Ansatz und der langjährigen Pflege von Netzwerken auf internationaler Ebene ist Biovision eine bekannte Adresse und geschätzte Partnerin von global tätigen Organisationen und Institutionen. Stefanie Pondini und Fabio Leippert vom Team Politikdialog und Anwaltschaft (P&A) geben Einblick in ihre Arbeit und stellen am Beispiel "Beacons of Hope" vor, wie solche Erfolge zustande kommen.

...ist seit der Gründung des Teams Politikdialog und Anwaltschaft für Biovision tätig. Sie verfügt über ein grosses Netzwerk und beste Kontakte zu Partnerorganisationen, Expertinnen und Experten sowie Behörden.

... ist qualifizierter Biologe, absolvierte das NADEL (Nachdiplomstudium in Entwicklungszusammenarbeit) und war drei Jahre als Politikberater bei einer Schweizer Entwicklungs-NGO tätig. Bei Biovision ist er im P&A-Team zuständig für die Themenfelder Agrarökologie und Klimawandel und leitete das «Beacons of Hope»-Projekt.

Menschen in Biovision-Projekten in Ostafrika

...reist seit bald 20 Jahren regelmässig nah Ostafrika, wo er als Biovision-Reporter Menschen in unseren Projekten trifft. Seine Erlebnisse hält er in autenthischen und stimmungsvollen Bildern und Reportagen fest. Am Symposium gibt er Einblick in seine Begegnungen und stellt den Biovision Wandkalender 2020 vor.

"Die erfüllendsten Momente erlebe ich bei Schulungen im Feld"

"Wissen schafft Nahrung" ist unser Motto. Voraussetzung ist, dass das Wissen bis zu den Kleinbäuerinnen und Kleinbauern gelangt und diese in der praktischen Anwendung geschult werden. Unser Gast Rachel Owino vom Internationalen Insektenforschungsinstitut icipe hat mehrere Jahre Erfahrung als Leiterin von Kursen für Agrarökologische Methoden bei der Technology Transfer Unit des icipe. Im Gespräch mit Stefan Diener von Biovision erzählt sie von ihren Erfahrungen und Erfolgen.

... hat fast täglich Kontakt mit Kleinbäuerinnen und Kleinbauern in Ostafrika. Mit ihrer begeisternden Art vermittelt sie ihnen Wissen über ökologische Anbaumethoden.

... studierte an der ETH Biologie und verfasste seine Doktorarbeit über Insekten. Bei Biovision ist er für alle Projekte rund um die Anbaumethode Push-Pull zuständig.

Biovision mal Zwei: unsere Schwesterorganisation in Afrika

Vor 10 Jahren gegründet, setzt heute der Biovision Africa Trust (BvAT) von Kenia aus im Mandat der Afrikanischen Union Projekte in neun afrikanischen Staaten um. Mit BvAT-Direktor David Amudavi und Shruti Patel, der Verantwortlichen für das "Farmer Communication Programme" bei Biovision, gehen wir der Geschichte nach und zeigen, wie aus einzelnen Projekten nach und nach eine ganze Bewegung entstanden ist.  Weiter zur Jubiläumsausgabe des «The Organic Farmer»... 

...ist Direktor des Biovision Africa Trust und Koordinator des Biovision Farmer Communication Programme und der Ecological Organic Agriculture Initiative for Africa. Biovision Africa Trust feiert 2019 ihr 10-jähriges Bestehen.

... studierte in England Agrarökonomie und Entwicklungszusammenarbeit. Seitdem sammelte sie umfassende Erfahrung in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit sowie der Privatwirtschaft in Afrika und in Europa. Bei Biovision betreut Shruti Patel das Farmer Communication Programme (FCP).

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Der Eintritt ist frei; laden Sie ihre Freundinnen und Bekannten ein, sie zu begleiten!