Landwirtschaftsseminar

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Die Auswirkungen des Klimawandels, nicht  nachhaltige Bodenbearbeitung, Krankheits- und Schädlingsbefall sowie erschwerter Zugang zu Krediten sind zentrale Gründe für die geringe Produktivität und die mangelnde Nahrungsversorgung der traditionellen Landwirtschaft Ostafrikas. Ökologische Anbaumethoden bieten die Möglichkeit, ressourcenschonend und ohne teuren Zukauf von synthetischen Pflanzenschutz- und Düngemitteln genügend gesunde Nahrung zu produzieren. Doch nur mit gut ausgebildeten lokalen Fachkräften kann dieser Wandel gelingen.


Durch dieses Projekt erhalten jährlich 50 Studentinnen und Studenten ostafrikanischer Universitäten in einem länderübergreifenden zweimonatigen Intensivkurs einen vertieften Einblick in die vielfältigen Potentiale einer kleinbäuerlichen ökologischen Landwirtschaft. Aufbauend auf der theoretischen Auseinandersetzung mit ökologischen Ansätzen, setzen die Studierenden ihr Wissen im Rahmen von partizipativen Untersuchungen und Feldpraktika in die Tat um.

Der Diskurs zu ökologischer Landwirtschaft wird über öffentliche Anlässe und Austauschtreffen weiter gefördert, sowohl innerhalb des Netzwerks von Universitäten und Alumni, aber auch mit der Zivilgesellschaft, dem Privatsektor sowie politischen Entscheidungstragenden. Der Kurs trägt dazu bei, in Ostafrika ein starkes Netzwerk von Fachkräften in nachhaltiger Landwirtschaft aufzubauen.