Biovision: Wirkungsvoll und ganzheitlich

Um komplexe Probleme in den Griff zu bekommen, ist es unumgänglich, die verschiedenen Schritte auf dem Weg zur angepassten Lösung in ihrer Gesamtheit zu betrachten. Dies ist der Ansatz von Biovision.


Biovision fördert seit 1998 die Entwicklung, Verbreitung und Anwendung von nachhaltigen ökologischen landwirtschaftlichen Methoden, mit denen Menschen in Entwicklungsregionen sich selber helfen können. Dabei spielt der ganzheitliche Ansatz eine zentrale Rolle: Gesunde Menschen, Tiere, Pflanzen und eine intakte Umwelt sind Ziel in allen Projekten.
Wie dies in einem konkreten Projekt aussehen kann, zeigt diese Infografik anhand des Beispieles der Push-Pull-Methode. Im Interview erklärt Andreas Sicks, Bereichsleiter Entwicklungsprojekte, den Hilfsansatz von Biovision.

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Wie hilft Biovision konkret den Kleinbäuerinnen und -bauern in Subsahara-Afrika? 

Biovision unterstützt Kleinbauernfamilien mit integrierten agrarökologischen Ansätzen dabei, ihre Erträge nachhaltig und dauerhaft zu erhöhen, ohne die Umwelt zu schädigen. Dazu arbeiten wir oft mit forschungsnahen Partnerorganisationen zusammen, die diese Ansätze entwickeln, testen und wissenschaftlich untermauern.

Was sind die besonderen Stärken dieses Hilfsansatzes?

Wir denken, dass der frühzeitige Einbezug von Bauern und die Anwendung partizipativer Forschungsmethoden wichtig ist, um angepasste Lösungen zu entwickeln, die dann auch wirklich unter den lokalen Bedingungen umsetzbar sind.

Welche Rolle spielen die Partner?

In unseren Projekten arbeiten wir eng mit Partnern auf verschiedenen Ebenen zusammen. Das sind einerseits Forschungspartner sowie NGOs als Implementierungspartner (z.B. BvAT). Darüber hinaus arbeiten wir auch mit Stiftungen und lokalen und nationalen Regierungen zusammen, um agrarökologischen Ansätzen zum Durchbruch zu verhelfen.

Warum wurde dieser Weg gewählt?

Angewandte Forschung zu innovativen agrarökologischen Methoden wurde bisher extrem vernachlässigt. Hier besetzt Biovision eine bedeutende Nische. Für die Verbreitung erfolgreicher Ansätze im Feld braucht es eigene Kommunikationskanäle. Und das Advocacy-Team trägt die neuen agrarökologischen Lösungen auf die politische Ebene.