Sounding Soil mit der ETH an der OLMA in St. Gallen

«Im Gegensatz zur Luftverschmutzung oder sauberem Wasser sind die Menschen kaum darauf sensibilisiert, wie wichtig gesunder Boden für die Biodiversität und ein nachhaltige Landwirtschaft ist», sagt Sabine Lerch von Biovision. «Sounding Soil» macht das Leben im Boden hörbar und sensibilisiert für einen besseren Schutz unserer Böden.

 

Ausstellungstour 2019 - Etappe OLMA St. Gallen

Vom Donnerstag 10. bis am Sonntag 20. Oktober kann die Klanginstallation "Sounding Soil" an der Ostschweizer Landwirtschaftsmesse OLMA besucht werden. Die Soundinstallation ist Teil des Auftritts des «Zurich–Basel Plant Science Center» der ETH Zürich. Der Stand befindet sich in der Halle 6 im Bereich «Erlebnis Nahrung» (Stand 6.0.09)

Sounding Soil macht die Töne des Bodens erstmals einem breiten Publikum hörbar. In der begehbaren Installation haben die Besuchenden das Gefühl, sich im Boden zwischen Wurzeln und Tieren zu befinden. Im Innern wählen sie via Touchscreen unter verschiedenen Bodenaufnahmen aus und erhalten neben dem Ton auch die Hinter-grundinformationen. Damit macht das inter- und transdisziplinäre Forschungs- und Kunstprojekt auf dieses komplexe Ökosystem aufmerksam und fördert das Bewusstsein für den Boden. 

Sensibilisierung für gesunde Böden

«Im Gegensatz zur Luftverschmutzung oder sauberem Wasser sind die Menschen kaum darauf sensibilisiert, wie wichtig gesunder Boden ist», sagt Sabine Lerch, Co-Projektleiterin von Sounding Soil. Der Verlust gesunder Böden wirkt sich auch negativ auf den Klimawandel aus. Nachhaltig bewirtschaftete Böden helfen, Treibhausgase zu reduzieren, verfügen über eine höhere Widerstandskraft und sind anpassungsfähiger für neue Klimabedingungen. «Sounding Soil» soll die Bevölkerung stärker für die grosse Bedeutung gesunder Böden sensibilisieren. Seit dem Sommer 2019 können Interessierte zudem selber mitwirken und eigene Bodentöne aufnehmen.