Was bewegt Sie dazu, für Biovision zu spenden?

Im November baten wir unsere Spenderinnen und Spender, an einer Befragung teilzunehmen, um von ihnen zu erfahren, wie sie unsere Arbeit wahrnehmen und warum sie gerade Biovision unterstützen. Die Befragung entstand gemeinsam mit Masterstudentinnen der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW im Rahmen einer Projektarbeit. Über 1’200 Antworten, Kritiken, Lobe und Ideen geben Aufschluss darüber, was unseren Spenderinnen und Spendern am Herzen liegt und wie wir unsere Arbeit noch besser machen können. 

 

Von Sabrina Nepozitek, Public Fundraising Biovision

Sie zeigen sich insgesamt sehr zufrieden mit Biovision: Mit der Gesamtnote 4,7 von 5 (5= sehr gut, 1= sehr schlecht) sprechen Sie unserer Arbeit ein grosses Lob aus. Bei den Anforderungen, die Sie an gemeinnützige Organisationen im Allgemeinen stellen, erreichen wir ebenso gute Werte. Besonders gut schneiden wir hinsichtlich Vertrauen, Innovation und Wirkung ab, wo Ihre Bewertungen von Biovision (dunkelgrüner Balken) Ihre generellen Erwartungen an ein Hilfswerk (hellgrüner Balken) sogar übertreffen. 

 

Wir fördern nachhaltige, ökologische Methoden und arbeiten in unseren Projekten mit wissensbasierten Lösungen. In Kenia untersuchen wir beispielsweise in einem Langzeit-Systemvergleich welche Vorteile die ökologische Landwirtschaft im Vergleich zu konventionellen Methoden in der Landwirtschaft hat.

Verbesserungspotenzial haben wir laut Ihren Angaben vor allem hinsichtlich der Transparenz. Auf unserer Website finden Sie den Jahres- und Revisionsbericht, der Ihnen einen vertieften Einblick in die Tätigkeiten unserer Stiftung gibt. Eines unserer zukünftigen Ziele ist es, besser über die Wirkung unserer Projektarbeit zu informieren. 

 

Der ganzheitliche Ansatz (Gesundheit von Mensch, Tier, Pflanzen und Umwelt sowie Wissensvermittlung) ist für viele Spenderinnen und Spender ein gewichtiger Grund, sich für Biovision zu entscheiden. Ebenso ausschlaggebend ist, dass ein Grossteil der Spendengelder direkt in die Projekte fliesst. 80% der erhaltenen Spenden fliessen in unsere Projekte in Ostafrika, der Schweiz und International. 20% der Mittel verwenden wir für Administration, Mittelbeschaffung und Kommunikation. Damit erfüllt Biovision die Vorgaben der Stiftung Zewo, der Zertifizierungsstelle für gemeinnützige Organisationen in der Schweiz, die mind. 65% der eingeworbenen Mittel für die Projektarbeit voraussetzt. 

Fakt ist: Wir sind auf Ihre Unterstützung angewiesen, um Projekte zu entwickeln und zu begleiten, die Kleinbauernfamilien in Ostafrika eine nachhaltige, gesunde und ausreichende Nahrung ermöglichen. Zum Abschluss wollten wir von Ihnen wissen, ob es Biovision in 20 Jahren überhaupt noch brauche. Über 900 Spender und Spenderinnen antworteten mit einem Ja. «Auch wir glauben, dass es Biovision in 20 Jahren noch geben wird, denn die agrarökologische Transformation steht heute erst am Anfang. Armut, Hunger, Klimawandel und Biodiversitätsverlust werden uns leider noch eine ganze Weile sehr herausfordern.»  fasst Biovision-CEO Frank Eyhorn zusammen. 

Lesen Sie hier einige ausgewählte Wortmeldungen: