23.07.2018

Schutz durch Unternehmertum für Kenias letzten Regenwald

Rodungen zur Gewinnung neuer Ackerflächen oder die Gewinnung von Bau- und Brennholz gefährden den letzten Regenwald in Kenia. Das rasche Bevölkerungswachstum erhöht den Druck einzugreifen, bevor der Kakamega Regenwald verschwunden ist. Ein innovatives Projekt von icipe und Biovision zeigt einen Ausweg aus dem Dilemma.

Daria Lehmann, Praktikantin Entwicklungszusammenarbeit

Die Muliru Farmers Conservation Group (kurz: MFCG) ist ein Zusammenschluss von 360 Kleinbauernfamilien, die am Rande des Kakamega Regenwalds leben und arbeiten. Entstanden vor 20 Jahren, auf Eigeninitiative der lokalen Bevölkerung, verfolgt die Gruppe das Ziel, durch den kommerziellen Anbau von Medizinalpflanzen den ökonomischen Druck auf den Regenwald zu verringern. Inzwischen hat die Gruppe das Muliru Farmers Conservation Group Enterprise gegründet, das traditionelles Wissen über Medizinalpflanzen mit modernen Technologien verbindet. Das Unternehmen produziert beispielsweise den heilenden Balsam Naturub. Die MFCG ist Projektpartnerin vom icipe und von Biovision. Weiter zum Projekt »

Fallstudie - Flyer

Daria Lehmann, Praktikantin am icipe, hat über das Projekt einen Flyer erstellt, den Sie hier downloaden können (PDF, nur auf Englisch). In Ihrem Blog berichtet Daria über ihre Erfahrungen während ihres Praktikums und über das Leben in Kenia.