Agrarökologie schafft guten Boden und stärkt Resilienz

Am 5. Dezember ist Weltbodentag. Dieser Tag soll uns daran erinnern, wie wichtig gesunde Erde im Zusammenhang mit einem guten Leben ist. Biovision setzt sich seit Anbeginn für gesunde Böden ein, denn sie sind die Grundlage für unsere Nahrung.

 

Von Maggie Haab, Redaktorin

Gesunder Boden bedeutet, dass er eine hohe Biodiversität aufweist und sich selber regenerieren kann. Ein von verschiedenen Lebewesen besiedelte Humusschicht und ein von Wurzeln durchzogener Boden kann Wasser besser speichern und so vor Katastrophen wie Erdrutschen schützen. Das ist nicht alles: Gesunde Erde und nachhaltig bewirtschafteter Boden hilft auch, den Klimawandel zu bremsen, denn damit bleibt das CO2 im Boden – dort, wo es hingehört.

Agrarökologie hilft dem Boden

In einem gesunden Boden halten sich die verschiedenen Organismen gegenseitig in Schach. Durch eine hohe Biodiversität wird es für eine einzelne Art schwieriger, sich stark auszubreiten und sich damit in eine Plage zu verwandeln. Weniger Schädlinge bedeutet auch weniger Einsatz von Pestiziden und eine natürliche, nährstoffreiche Erde braucht weniger Dünger. Die agrarökologischen Methoden machen den Einsatz von synthetischen Pestiziden und Düngemitteln praktisch überflüssig – das hilft dem Klima. Denn Produktion und Anwendung der synthetischen Mittel setzen viele klimaschädliche Emissionen frei. Vom Kohlendioxid (CO2), dem Hauptbestandteil von Humus, haben wir aktuell zu viel in der Luft und zu wenig in der Erde. Die konventionelle Landwirtschaft setzt nicht nur zu viel CO2 frei, sondern hat global bereits rund einen Drittel der Böden geschädigt. Weiter hilft eine diversifizierte Produktion, den Druck auf den Boden zu reduzieren.

 

Wie hilft Agrarökologie beim Klimaschutz? Wie verstärkt Agarökologie die Widerstandskraft (Resilienz)? Die Infografik erklärt die Zusammenhänge und die entstehenden Synergien.

 

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