Mutige Menschen vor Ort: Happy End im Mangohain

10.11.2018

Vor sechs Jahren war Samuel Mugambi am Ende. Seine ganze Mango­ernte war von Fruchtfliegenmaden verdorben. Dann bewies er Mut und ging neue Weg: Es lernte bei den Fachleuten des internationalen Insektenforschungsinstituts aus Nairobi (icipe) und Biovision, die Schädlinge mit öko­logischen Methoden nach den Grundsätzen des integrierten Pest-Managements (IPM) in Schach zu halten. Er liess kleine Schlupfwespen frei, welche die Brut der Fliegen gezielt dezimieren. Mit Duftfallen fing er die männlichen Fliegen. 

Auch der von Biovision unterstützte Lerngarten von Chaaria  steht unter der Obhut des 71-Jährigen. Dort können interessierte Bäuerinnen und Bauern die IPM-Methoden und deren praktische Anwendung erlernen. „Seit ich die Methode wirklich beherrsche, habe ich bessere Ernten und höhere Einnahmen“, meint Samuel Mugambi und erklärt mit zufriedenem Lächeln, dass er dank der guten Mangoqualität eine Fruchtfirma als sichere Abnehmerin gefunden habe, die ihm erst noch einen besseren Preis bezahle. (Integrated Pest Management #IPM)

Erfolgreiche Hilfe zur Selbsthilfe hängt stark von engagierten Menschen ab: Es braucht zuverlässige Partner vor Ort sowie aufgeweckte Kleinbäuerinnen und Kleinbauern, die ihre Chance packen. 

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