Daria in Kenia

02.05.2018

Was erlebt eine junge Schweizerin im 3-monatigen EZA-Praktikum in Kenia? Was taugt die Theorie aus der Uni zur Entwicklungszusammenarbeit (EZA) in der Praxis? Daria Lehmann (21J.) aus dem Kanton Bern war von Mai - Juli 2018 heute in einem Praktikum am icipe tätig. Ihre Erlebnisse teilte sie in ihrem Blog.

Daria reist für drei Monate nach Kenia ans icipe.

Vor ziemlich genau einem Jahr meldete sich bei Biovision eine sympathische junge Studentin. Daria Lehmann studierte damals gerade Geographie und nachhaltige Entwicklung an der Universität Bern. Sie war kurz vor ihrem Bachelor-Abschluss und war auf der Suche nach einer Gelegenheit, erste Praxiserfahrungen bei einer NGO zu sammeln. Leider konnten wir ihr damals kein passendes Angebot anbieten.

Daria aber blieb am Ball und nahm im Spätherbst erneut Kontakt zu uns auf. Sie erzählte uns von ihrem Wunsch, ein Praktikum im Ausland bei einem Entwicklungsprojekt zu machen. Sie wolle direkt vor Ort prüfen, ob das Uni-Wissen zur Entwicklungszusammenarbeit den Praxistest besteht. Die Idee gefiel uns und wir suchten nach einer passenden Möglichkeit bei einer Partnerorganisation in Ostafrika.

Zahlreiche Telefonate, Mails und Besprechungen später war im Frühjahr 2018 schliesslich eine passende Lösung gefunden: Das Biodiversitäts-Kakamega-Projekt war besonders geeignet und das internationale Insektenforschungsinstitut icipe bereit, Daria ein Internship (engl. Praktikum) anzubieten. Die Abklärungen und gemeinsamen Vorbereitungen zogen sich dann noch bis Anfang April hin. Am 2. Mai schliesslich begann Darias dreimonatiges Abenteuer in Kenia.

Durch Darias Augen wollten wir auch einen anderen, jüngeren Blick auf unsere Arbeit werfen und unser Jubiläum "20 Jahre echte Hilfe" aus einer anderen Perspektive beurteilen lassen. Daria hat ihre Eindrücke und Erfahrungen aus dem Praktikum auf ihrem Blog geteilt und schrieb über ihre Erlebnisse ebenfalls für unsere Webseite.