Biovision Afrika baut Wissens-vermittlung in Ostafrika aus

Biologischer Landbau in Ostafrika erhält noch mehr Unterstützung: Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) gab unserer Schwesterorganisation Biovision Africa Trust den Zuschlag für den Aufbau eines neuen Zentrums für Wissensvermittlung.

Andreas Schriber, CEO Biovision

Grosser Erfolg für den Biovision Africa Trust (BvAT), die von uns gegründete Schwesterorganisation in Kenia. Das Team um Direktor David Amudavi erhält den Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), ein Zentrum für Wissensvermittlung zum biologischen Landbau in Ostafrika aufzubauen (Newsmeldung).

«Damit multiplizieren wir unser Biovision Farmer Communication Programme (FCP), das vor über 10 Jahren mit der Bauernzeitung «The Organic Farmer» (Der Biobauer) gestartet wurde», freut sich Amudavi. Das FCP nutzt verschiedene Kanäle zur Wissensvermittlung, darunter Radio, Zeitungen, das Infonet-Biovision und die persönliche Beratung im Feld.

Mit der Unterstützung aus Deutschland können noch mehr Kleinbäuerinnen und -bauern praxisorientiertes Wissen über ökologische Methoden der Nahrungsproduktion und Landnutzung erlangen. Das neue Programm stärkt und ergänzt die Umsetzung konkreter Selbsthilfeprojekte in Burundi, Äthiopien, Kenia, Ruanda, Tansania und Uganda. Das Zentrum wird in Uganda angesiedelt und von Biovision Africa Trust in Nairobi betreut, in Zusammenarbeit mit Partnern wie FiBL, IFOAM, CIAT.

Geldgeber ist das deutsche Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). BvAT setzte sich im Wettbewerb gegen eine harte Konkurrenz anerkannter Entwicklungsorganisationen durch. Der Auftrag ist eine schöne Anerkennung für die Kompetenz unserer kenianischen Schwesterorganisation.