FAQ

Wir beantworten gerne Ihre Fragen, hier finden Sie die meist gewünschten Antworten. Sollten Sie damit noch nicht ausreichend informiert sein, nehmen Sie mit uns Kontakt auf unter infobiovisionch.

 

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Wer garantiert für die professionelle Arbeit und den sinnvollen Einsatz der Spendengelder?

Die Stiftung Biovision wird von Dr. Hans Rudolf Herren präsidiert. Dr. Herren ist Träger des Welternährungspreises und des Alternativen Nobelpreises und arbeitete über 25 Jahre in Afrika. Geleitet wird die Stiftung von einem ehrenamtlichen Stiftungsrat, dessen Zusammensetzung für ein professionelles Know-How aus verschiedenen Bereichen der Entwicklungs- und Kommunikationsarbeit garantiert. In der Schweiz leitet ein erfahrener Geschäftsführer das Büro von Biovision. Die Durchführung der Projekte in Afrika wird von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und in Zusammenarbeit mit lokalen Partnern koordiniert. Als gemeinnützige Schweizer Stiftung ist Biovision der Stiftungsaufsicht des Bundes unterstellt und an die Statuten gebunden. Die Rechnungslegung von Biovision erfüllt die Anforderungen der Fachempfehlung für Gemeinnützige Institutionen GAAP FER 21. Gönnerinnen und Gönner werden mit dem Versand von 5 Newslettern und Projektportraits pro Jahr sowie am Mitgliederanlass im Frühling und dem Symposium im Herbst regelmässig über den Stand der Projektarbeit informiert. Der vollumfängliche Geschäftsbericht steht auf der Webseite zur Verfügung und kann in der Geschäftsstelle in gedruckter Version bestellt werden. Biovision ist zertifiziert von der ZEWO. Dieses Zertifikat bescheinigt einen verantwortungsvollen und wirksamen Umgang mit Spenden.

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Wie werden die Spendengelder verwendet?

Die letztjährigen Erträge verwenden wir zu 80% in den Projekten. Zweckgebundene Spenden gehen zu 100% in die Projekte. Unsere Stiftungsräte arbeiten allesamt ehrenamtlich. Es handelt sich um fünf Stiftungsräte:

  • Dr. Barbara Frei Haller, Pharmazeutin und Ethnobotanikerin, Ardez
  • Mathis Zimmermann, Rechtsanwalt, Zürich
  • Prof. Dr. Ruedi Baumgartner, Ko-Studienleiter des NADEL, ETH Zürich
  • Paula Daeppen-Dion, UN NGO representative, Zürich
  • Martin Fässler, Ehemaliger Stabschef und Mitglied der Direktion der DEZA

Stiftungsratspräsident ist Dr. Hans Rudolf Herren, Welternährungspreisträger und Träger des Alternativen Nobelpreises.

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Welche Banken verwalten das Kapital der Organisation?

Biovision verfügt nicht über ein grosses Stiftungskapital – vielmehr werden gezielt Mittel gesammelt zur Umsetzung bestimmter Projekte. Zweckgebundene Gelder, die für längerfristige Projekte angelegt werden müssen, buchen wir in einen nachhaltigen mittel- bis langfristigen Fonds (unter der Berücksichtigung einer ähnlichen Gesinnung und eines hohen Ethikstandards: z.B. Alternativbank). Die übrigen Mittel müssen kurzfristig für unsere Projekte liquid bleiben.

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Wird diese Stiftung ehrenamtlich geführt?

Biovision wurde im Frühsommer 1998 als gemeinnütziger Verein gegründet und im Dezember 2003 in eine Stiftung überführt. Der Aufbau der Aktionsstrukturen und sämtliche Arbeiten für die Mittelbeschaffung wurden von den Gründungsmitgliedern und dem Vorstand mit Unterstützung von Sympathisanten/innen in ehrenamtlichem Einsatz geleistet. Mit der ersten Öffentlichkeitsaktion ("Good News aus Afrika") im November 2000 und März 2001, die übrigens auch in unbezahlter Arbeit entstand, konnten erste finanzielle Mittel gesammelt werden, welche eine Professionalisierung der Arbeit und die Umsetzung von Projekten in Kenia (Region Victoriasee, Suba-Distrikt) ermöglichen. Seit Februar 2001 koordiniert eine Geschäftsstelle in Zürich die Kommunikations- und Projektarbeit von Biovision. Der Stiftungsrat als oberstes Führungsgremium leistet seinen Einsatz weiterhin unentgeltlich.

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Wird meine Adresse als SpenderIn von Biovision vertraulich behandelt?

Ihre persönlichen Angaben werden vertraulich behandelt und ausschliesslich für interne Zwecke verwendet. Biovision verwaltet ihre eigene Datenbank und gibt Informationen nicht an Dritte weiter. Wir vermieten und verkaufen keine Adressen.

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Unterstützt Biovision auch wissenschaftliche Forschung?

Die gemeinnützige Stiftung Biovision hat sich zum Ziel gesetzt, die bereits vorhandenen Entwicklungen und Forschungsresultate im Gebiet der biologischen Kontrolle von Schädlingen und krankheitsübertragenden Insekten den Menschen in den Entwicklungsländern zugänglich zu machen. Was von den Forschern in Pilotprojekten zur Anwendung herausgefunden und geprüft wurde, muss so schnell wie möglich Verbreitung finden. Das Problem: Die an Instituten wie demicipe entwickelten Methoden sind keine fix fertigen "Produkte", die gewinnbringend vermarktet und verkauft werden. Es ist Know-How, das oft mit einfachsten Mitteln umgesetzt werden kann. Dieses Wissen der breiten Bevölkerung weiter zu geben, den Bauern einen nachhaltigen Umgang mit biologischen Kontrollmethoden zu vermitteln, die nötige Kommunikation mit den Forschern sicherzustellen - das ist die Aufgabe, der sich Biovision annimmt. Und dafür sind Spendengelder nötig. Denn die Verbreitung dieser Methoden verbessert das Leben der Menschen in den Entwicklungsgebieten in nachhaltiger Weise.

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Machen die Biovision Projekte Afrikas Bevölkerung nicht noch mehr von den Industrienationen abhängig?

Durch unsere Projekte geben wir den ostafrikanischen Kleinbauern Wissen und Werkzeuge in die Hand, ihr Leben zu verbessern. Wir wollen erreichen, dass Bäuerinnen und Bauern mit einfachen und billigen Methoden den Ertrag ihrer Felder steigern und die Gesundheit ihrer Familien und der Nutztiere verbessern können. Und wir setzen auf die Kraft und das Selbstvertrauen der Bauern, ihr eigenes Schicksal in die Hand zu nehmen, gemäss dem Grundsatz Hilfe zur Selbsthilfe. Es ist unser Ziel, Qualität und Quantität in der lokalen Nahrungsmittelproduktion zu verbessern. Vorerst in Ostafrika, später auch in anderen Entwicklungsregionen - wo immer die Landbevölkerung auf Selbstversorgung und Landwirtschaft als einzige Einkommensquelle angewiesen ist.

Gegenwärtig tragen wir rund 30 Projekte mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Ausserdem machen wir mit unseren Newslettern sowie unserer Öffentlichkeitsarbeit die Menschen in der Schweiz, Deutschland etc. auf die Probleme der Dritten Welt aufmerksam. Eine grosse Anzahl unserer Website-Besucher stammt aus englischsprachigen Ländern.

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Sind ökologische Aspekte wie Solartechnologie, Biogasanlagen, biologische Landwirtschaft etc. in die Projekte integriert?

Unsere Projekte basieren auf ökologischen Überlegungen und einer naturbezogenen, umweltfreundlichen Umsetzung der Massnahmen.