
Schwerpunkte: Kommunikation, Öffentlichkeits-arbeit, Kampagnen, Fotografie und Projektdokumentation
«Bei Biovision kann ich zwei Idealen gleichzeitig nachleben: Meiner Verbundenheit zur Natur, und meiner Liebe zu den Menschen.»
Wenn die Tage länger werden, zieht es Peter Lüthi bergwärts. Bereits elf Sommer hat der Kommunikations- und Umweltspezialist auf der Alp verbracht. Mit Rinderherden, Schafen, Ziegen, Wollschweinen und Hirtenhunden kennt er sich aus. Am Landwirtschaftlichen Bildungs- und Beratungszentrum in Landquart leitet der ehemalige Lehrer Hirtenkurse. Aber auch über Wolf, Bär und Luchs weiss er Bescheid. So hat er im Auftrag des WWF in Graubünden ein Herdenschutzprojekt geleitet und wirksame Schutzmassnahmen für das Kleinvieh vor Grossraubtieren eingeführt. Für den WWF hatte Lüthi bereits zuvor gearbeitet: Fünf Jahre als Bildredaktor und als Umwelterzieher in der Zentrale Zürich, danach während zwölf Jahren als Front-Umweltschützer in Graubünden. Dort war er massgeblich an der Rettung berühmter Landschaften wie der Greina, der Val Curciusa oder der Val Madris vor der Überflutung durch Stauseen beteiligt. Dabei kamen sein Idealismus, seine Erfahrung in der Öffentlichkeitsarbeit und Umweltpolitik, aber auch seine Fähigkeiten als Koordinator und Kampagnenleiter zum Tragen.
Nachdem Lüthi bereits während seiner WWF-Zeit diverse Projektreisen in Afrika (Trans-Sahara, Sahel, Tansania, Kenia, Senegal, Gambia) unternommen hatte, kam die Anfrage, bei Biovision erste Aktivitäten zu entwickeln genau richtig. «Die Realisierung der Ideen von Hans Herren passte sehr gut zu meinem Pioniergeist und zu meinem Idealismus» erzählt Peter Lüthi. Als freier Mitarbeiter startete er erste Kampagnen in der Schweiz und Projekte in Ostafrika, und er beschäftigte sich mit dem Aufbau der Organisation, der Öffentlichkeitsarbeit und der Mittelbeschaffung.
2005 übernahm er die Bereichsleitung Kampagnen und Kommunikation im freien Auftrag. Daneben führt Peter Lüthi in Chur die Einzelfirma NaturKultur. «Mein Engagement für die Natur und meine praktische Erfahrung als Hirte geben mir die nötige Bodenhaftung im Austausch mit den Bäuerinnen und Bauern Afrikas.»