Wissensverbreitung

Entwicklung basiert auf Wissen. Biovision sorgt seit der Gründung 1998 dafür, dass traditionelles und neues Wissen und Know-how für die breite Bevölkerung zugänglich wird und zur Anwendung kommt.

In Afrika leben über 80 Prozent der Menschen von der Landwirtschaft. Eine Verbesserung der Lebensbedingungen der ländlichen Bevölkerung muss deshalb bei der Landwirtschaft ansetzen mit dem Ziel, die Erträge nachhaltig zu steigern.

Auf dem schwarzen Kontinent werden das bäuerliche Wissen und die Erfahrung in der Regel von den Eltern an die Kinder weitergegeben. Das reicht im sich stark verändernden Umfeld Afrikas oft nicht mehr aus zur Lösung der heutigen Probleme. Die voranschreitende Verknappung des Bodens oder die Folgen des Klimawandels etwa verlangen nach verbesserten Anbautechniken und neuem Wissen.

Aktuelle und praxisnahe Information für afrikanische Bauern

Moderne und wissenschaftlich abgestützte, ökologische Produktionsmethoden sind in Afrika noch wenig verbreitet. Biovision zeigt in Basisprojekten konkrete Erfolgsbeispiele auf. Bäuerinnen und Bauern, aber auch Entscheidungsträger/innen auf höchster Ebene, sollen sensibilisiert werden, damit erfolgreiche und ökologische Lösungsansätze Schule machen. Dazu fördert Biovision die publizistisch unabhängige Wissensaufbereitung und die Verbreitung praxisorientierter Informationen über verschiedene Medien.

Mit bis zu 3.5 Millionen Kleinbäuerinnen und -bauern in Kenia, die das Bauernradio empfangen, sowie 250‘000 kenianische und 60‘000 tansanische Bäuerinnen und Bauern, die monatlich die Bauernzeitung TOF und MkM lesen, hat die Informationsvermittlung die grösste Verbreitung von ökologischen Ansätzen erreicht. Zusätzlich wird die Infonet-Website weltweit genutzt – Tendenz steigend – mit insgesamt 533'000 Besuchern 2014, davon 127'700 aus Afrika.