Gesunde Umwelt

Eine gesunde Umwelt ist die Basis für alles Leben. In den Projekten von Biovision wird das Verständnis für die ökologischen Zusammenhänge bei den Menschen vor Ort gefördert und Methoden für einen schonenden Umgang mit den natürlichen Ressourcen eingeführt. Die ökologische Landwirtschaft und die nachhaltige Nutzung sensibler Ökosysteme dienen dem Schutz der Wälder, der Böden, des Wassers und der Biovielfalt.

In den Projekten von Biovision werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie sensible Ökosysteme (z.B. Trockensavannen oder Wälder) schonungsvoller genutzt werden können, ohne die Lebensgrundlagen zu zerstören.

Biovision unterstützt die Gemeinden, Schutzgebiete zu erhalten und die Gesundheit der Umwelt zu stärken

Die Biodiversität ist weltweit in Gefahr - in Afrika sind wichtige Rückzugsgebiete für seltene Tier- und Pflanzenarten von Übernutzung bedroht. Ein Beispiel ist der Kakamega-Wald - der letzte grössere Regenwald in Kenia. Er beherbergt u.a. über 350 verschiedene Vogelarten und viele kaum erforschte Medizinalpflanzen. Rodungen bedrohen den ursprünglichen Regenwald und seine einmalige Biodiversität. Biovision unterstützt die Gemeinden um den geschützten Wald, z.B. mit dem Betrieb einer Destillieranlage zur Verarbeitung der Wirkstoffe von Heilpflanzen. Durch die Schaffung von neuen Einkommensquellen für die lokale Bevölkerung wird die zunehmende Übernutzung des Kakamega Waldes vermindert und die Gesundheit der Umwelt gestärkt.

Ein erfolgreiches Projekt ist beispielsweise die Produktion von Naturub®, das erste offiziell zertifizierte lokale pflanzliche Arzneimittel. Seit Beginn des Projekts konnten über 400‘000 Produkteinheiten verkauft werden. Beteiligte kleinbäuerliche Betriebe verdreifachten dank verbesserter Anbaumethoden und der Produktion von pflanzlichen Heilmitteln ihr Einkommen. Im Bereich "Gesunde Umwelt" konnte zudem ein erfolgreiches Bienen-Projekt in Tolay, Äthiopien, mit der Unterstützung der äthiopische Regierung und weiterer Geldgeber, auf das ganze Land ausgedehnt werden. Das erweiterte Projekt soll auch 12‘500 jungen arbeitslosen Menschen neue Verdienstmöglichkeiten geben.