
In einer langjährigen Studie werden der ökologische Landbau und konventionellen Anbaumethoden systematisch und unter gleichen Bedingungen miteinander verglichen. Das von Biovision unterstützte Projekt in Kenia ist Teil einer grösseren Versuchsreihe des Schweizer Forschungsinstituts für biologischen Landbau (FiBL), die gleichzeitig auch in Indien und Bolivien durchgeführt wird. Dabei werden die Einflüsse der beiden Bewirtschaftungsmethoden untersucht, etwa auf das Pflanzenwachstum, den Ernteertrag, die Qualität und Haltbarkeit von Feldfrüchten oder auf die Bodenfruchtbarkeit.
Erste wissenschaftliche Erkenntnisse deuten darauf hin, dass ökologische Methoden Vorteile aufweisen können, je nach Bodenfruchtbarkeit, Regenmenge oder Entwicklungsstadium der Nutzpflanzen.
In einer speziellen Projektkomponente suchen Bäuerinnen und Bauern gemeinsam mit WissenschaftlerInnen nach angepassten Lösungen für Probleme, die sich in der Praxis stellen. Diese werden getestet, ausgewertet und fliessen zurück in den wissenschaftlichen Langzeitvergleich.