Projekte: Ostafrika

Kamele für Dürregebiete

Kamelhaltung als Massnahme gegen Klimawandel in den Trockengebieten Kenias

Mehr als 70 Prozent der Landfläche Kenias besteht aus ariden und semiariden Gebieten. Durch den Klimawandel bedingt, treten in diesen Gebieten Dürren immer häufiger auf und die traditionelle Haltung von Rindern, welche die Lebensgrundlage der meisten dort heimischen Menschen bildet, wird unter diesen Bedingungen immer schwieriger.

Eine erfolgsversprechende Alternative sind Kamele, da sie an die harschen Bedingungen besonders gut angepasst sind. Der Verkauf von Kamelmilch, -fleisch, -leder und Transport-dienstleistungen bildet eine wichtige Einkommensquelle für Familien.

 

Die Verteilung von Kamelstuten an Viehhalter in Verbindung mit der entsprechenden Ausbildung für deren Haltung und Nutzung, bewirkt in der Region eine nachhaltige Verbesserung der Lebensgrundlage dieser Menschen. Weiterbildungen für Veterinäre und Tiergesundheitsfachleute, tragen dazu bei, das notwendige Wissen lokal zu verankern.

 

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