Kenia ist ein Schwerpunktland von Biovision. Seit 1998 unterstützt Biovision hier verschiedene Projekte, v.a. in der Umsetzung von ökologischen Methoden zur Gesundheitsförderung und in der Landwirtschaft. In Nairobi, Kenia, ist auch der Hauptsitz des Forschungsinstitutes icipe, das Dr. Hans Rudolf Herren über 10 Jahre leitete. Das icipe ist in rund 30 Ländern Afrikas vernetzt und die grösste Partnerorganisation von Biovision.
Länderinformationen Kenia (PDF)
Stopp Malaria – Umweltfreundliche Malaria-Bekämpfung in Malindi. Das städtische Gebiet um Malindi bietet den Malaria-Mücken zahlreiche von Menschen geschaffene Brutstätten. In Gemeinschaftsarbeit werden stehende Wassertümpel trocken gelegt.
Stopp Malaria – Umweltfreundliche Malaria-Bekämpfung in Nyabondo. Durch die Herstellung von Lehmziegeln sind tausende Gruben mit stehendem Wasser entstanden, welche tragischerweise ideale Brutstätten für Mückenlarven darstellen.
Nachhaltige Landwirtschaft und ländliche Entwicklung am Viktoriasee: Verbreitung der Push-Pull-Anbaumethode durch spezifische Förderung der Frauen als Anwenderinnen und Vermittlerinnen.
Push-Pull Methode für nachhaltige Landwirtschaft in Zentralkenia. Hauptaktivität ist eine grossflächige Verbreitung von nachhaltigen Landwirtschaftsmethoden für möglichst viele Bauernfamilien.
Nachhaltige Förderung des Kleingewerbes und Schutz der Biodiversität in semi-ariden Gebieten Westkenias. Das Projekt «Cabesi» fördert die lokale Honig- und Wildseideproduktion und deren Vermarktung.
Schutz der Biodiversität durch Förderung von Kleinunternehmen zur nachhaltigen Nutzung von Medizinal- und Aromapflanzen. Biovision zeigt auf, wie lokale Heil- und Aromapflanzen angepflanzt und zu einem fairen Preis verkauft werden können.
Langzeit-Systemvergleich in Kenia: Was kann der biologische Landbau zur nachhaltigen Entwicklung beitragen? Förderung des Biolandbaus als umweltfreundliche Alternative zu konventionellen Anbauformen in Ostafrika.
«The Organic Farmer» – Praxis-Ratgeber für Bäuerinnen und Bauern. Ein Informations-Magazin für kenianische Kleinbäuerinnen und Kleinbauern, die bisher kaum Zugang zu Wissen über nachhaltige Landwirtschaft hatten.