Wissen gegen Armut: Biovision Symposium vom 17. November 2012 im Volkshaus Zürich.
Über 500 Besucherinnen und Besucher nahmen am 17. November an unserem Symposium im Volkshaus Zürich teil und erfuhren aus erster Hand, was Aufklärung, Bildung und Wissensvermittlung zur Bekämpfung von Hunger und Armut beitragen. Programm (PDF)
Auf dem Podium diskutieren v.l.n.r. Hans Rudolf Herren (Co-Präsident Weltagrarbericht), Judi Wakhungu (kenianische Expertin für Geschlechter- und Entwicklungsfragen), Andreas Schriber (Geschäftsleiter Biovision), Dr. David Amudavi (Leiter des Biovision Wissensvermittlungsprogramms) und Ruedi Küng (langjähriger Afrika-Korrespondent DRS 1).
In Afrika ist das Einkommen von 80% der Menschen direkt oder indirekt von der Landwirtschaft abhängig. Gleichzeitig hält der afrikanische Kontinent auf der globalen «Welthunger-Karte» eine Spitzenposition. Die ländliche Bevölkerung lebt in Armut, weil die bestehende Landbewirtschaftung vielerorts weder die lebensnotwendigen Erträge hergibt, noch Möglichkeiten für eine zusätzliche Wertschöpfung bietet. Hunger ist eine Folge von Armut. Rund die Hälfte aller Hungerleidenden in Afrika sind Kleinbäuerinnen und Kleinbauern und deren Familien. Aus diesem Grund legt Biovision in ihren Projekten den Fokus auf die Landwirtschaft und die damit verbundenen Prozesse. Das Schwerpunktprogramm zur «Bauerninformation – Verbreitung von Handlungswissen über ökologische Landwirtschaft», wurde 2005 mit der Bauernzeitung «The Organic Farmer» initiiert.