Wie bringen wir die Lebensmittel für 8 Mia. Menschen auf den Teller? Die Bedeutung der biologischen Vielfalt für unsere Ernährung ist unumstritten, ihr stetiger Verlust ebenso: heute decken die vier wichtigsten Nutzpflanzen 60% des Nahrungsbedarfs. Zunehmende Bevölkerung und begrenzte Ressourcen führen zu Verknappung auf den globalen Lebensmittelmärkten - und trotzdem wird heute ein Drittel der Nahrungsmittel vernichtet. Wie kann die Ernährung der Weltbevölkerung gewährleistet werden? Gibt es neue Erkenntnisse aus der Forschung? Wie kann die Produktions-Effizienz erhöht werden? Was ist das Potenzial einer vielfältigen, nachhaltigen Lebensmittelherstellung? Die Vortragsreihe der Volkshochschule beider Basel geht diesen Fragen nach und sucht nach lokalen und globalen Lösungen. Der Biovision Programmkoordinator Samuel Ledermann zeigt an einem Veranstaltungsabend Perspektiven der Landwirtschaft im Süden auf. Die 5-teilige Vortragsreihe findet zwischen dem 15. Mai und dem 12. Juni 2013, jeweils mittwochs von 18.30 - 19.45 Uhr statt. Veranstaltungsort ist das Lehmhaus Merian Gärten, Unter Brüglingen 3b, in Basel. Die Kursgebühr für alle fünf Vorträge beträgt CHF 104.-, der Eintritt für einen Vortrag an der Abendkasse ist CHF 25.-.
Nairobi, 25. April 2013: Der kenianische Präsident Uhuru Kenyatta hat 12 weitere Nominationen für sein Kabinett bekannt gegeben. Biovision’s langjährige Partnerin Judi Wakhungu ist als Ministerin für Umwelt, Wasser- und natürliche Ressourcen vorgeschlagen worden. Die Nominierten müssen jetzt eine parlamentarische Prüfungskommission durchlaufen, bevor sie vom Parlament bestätigt werden. Aber Beobachter haben wenig Zweifel, dass Judi Wakhungu diesen Prozess erfolgreich abschliessen wird. Judi Wangalwa Wakhungu hat einen PhD im Management von Energieressourcen und ist zurzeit Direktorin des Afrikanischen Zentrums für Technologiestudien. Sie ist auch Beraterin des Energiesektor-Verwaltungsprogramms der Weltbank sowie des Legatum Zentrums im Massachusetts Institute of Technology. Ausserdem ist sie ein Mitglied des Wissenschaftlichen Beratungsausschusses des „Social Transformation Programme“ der UNESCO. Ihre Verbindung zu Biovison enstand, als sie den Vorsitz für den Weltagrarbericht (IAASTD) mit Hans Rudolf Herren geteilt hat. Jetzt ist sie Stiftungsratsmitglied des Biovision Africa Trust, unserer Schwester-Organisation in Nairobi. Judi Wakhungu war auch Referentin am Biovision Symposium im November 2012 in Zürich. Biovision ist erfreut, dass solch eine kompetente Person die Verantwortung für ein Schlüsselministerium der Regierung in Kenia übernimmt und wir wünschen ihr alles Gute für diese neue Herausforderung.
Jerisberghof, 25. April 2013: Vom 5. Mai bis 16. Juni 2013 findet in der Galerie des Bauernmuseums Althuus im Jerisberghof eine Verkaufsaustellung mit Aquarelle/Gouachen und Zeichnungen aus dem Nachlass von Valentin Liechti statt. Das Leben von Valentin Liechti war geprägt von seiner künstlerischen Begabung. Zwanzig Jahre unterrichtete er am Seminar Marzili in Bern Zeichnen, Kunstgeschichte und Werken. Ab 1957 wohnten er und seine Frau Getrud (geb. Schaffner) in Erlach, wo Valentin Liechti auch seine letzten Lebensjahre – sehr zurückgezogen – verbrachte. Der Reinerlös aus dem Verkauf von Valentin Liechtis Werken kommt der Stiftung Biovision zugute.
Genf, 22. April 2013: Anlässlich des Weltmalariatags vom 25. April 2013 gibt die "Swiss Malaria Group" die Gewinner des Fotowettbewerbs " Malaria: The Big Picture" bekannt. Welche Fotos gewonnen haben, sehen Sie auf unserem Blog.
Zürich, 21. April 2013: Flurina Badel richtet in ihrem Film den Blick auf den Alltag der kleinen Imker, die ihre Bienen nicht aus kommerziellen, sondern aus ideellen Gründen mit viel Ausdauer pflegen. Der Film wird bis Ende April mehrmals im TV gezeigt.
Nairobi, 19. April 2013: Joseph Mwaura ist ein Bauernberater im Rahmen des "Farmer Communication Programm" FCP. Als solcher besucht er Bauerngruppen und beantwortet ihre zahlreichen konkreten Fragen. Wie Joseph vom Freiwilligen zum Bauernberater wurde und was seine Visionen sind, erfahren Sie in unserem Blog.
Nairobi, 11. April 2013: Laptops und Smartphones sollen den landwirtschaftlichen Beratern in Kenia in Zukunft als Wissensdatenbank zur Verfügung stehen. Eine Praxis die Biovision in ihrem „Farmer Communications“ Programm bereits erfolgreich anwendet. So werden unsere landwirtschaftlichen Informations-Plattformen auch prominent in die Umsetzung des Projekts des Ministeriums miteinbezogen.
Zürich, 8. April 2013: Acht Läufer, zwei Teams, ein Ziel: Gemeinsam einen Beitrag gegen Hunger zu leisten. Die acht Läuferinnen und Läufer haben mit ihrer Teilnahme beim Zürich Marathon Spenden für die Push-Pull Projekte von Biovision gesammelt. Ihr Beitrag hilft Kleinbäuerinnen und Kleinbauern in Afrika, ihre Ernte zu verdreifachen. Wir bedanken uns herzlich für diesen grossartigen Einsatz!
Madrid, 4. April 2013 – Der Kampf gegen den Hunger in unserer Welt müsse mit zunehmender Intensität fortgeführt werden, forderten hochrangige Vertreter von Regierungen, internationalen Organisationen und der Zivilgesellschaft an einem Konsultativtreffen heute in Madrid zu den post-2015 Zielen für eine nachhaltigen Entwicklung der UNO.
Zürich, 4. April 2013: Zwei Teams starten am Sonntag für uns am Zürich Marathon. Andreas Schriber, Geschäftsleiter der Stiftung Biovision: "Ich wünsche den Teams Glück und Ausdauer mit dem Motto: "Running for Biovision is fun!"
Zürich/Kampala 3. April 2013: Traditionelle Heilerinnen in Uganda helfen den Menschen und schützen den Wald. Biovision Kampagne Frühling 2013.
Luzern, 28. März 2013: Unsere interaktive Ausstellung mit der wir ein faires und nachhaltiges Konsumverhalten fördern, steht ab heute im Verkehrshaus Luzern!
Zürich, 26. März 2013: Die Bilder des Online Foto-Wettbewerbs der Swiss Malaria Gruppe machen Geschichten und Schicksale hinter der gefürchteten Tropenkrankheit sichtbar. Malaria betrifft das Leben von Millionen von Menschen auf der ganzen Welt. Ziel des Online-Foto Wettbewerbs der Swiss Malaria Gruppe ist es, die Realität der betroffenen Menschen und das Engagement gegen diese Krankheit zu zeigen. Wählen Sie aus über 700 Bildern ihre Favoriten aus und geben Sie Ihre Stimme ab. Die Bilder von Fotografen aus der ganzen Welt zeigen auch den von Biovision unterstützten integrierten Ansatz für eine umweltfreundliche Malaria-Bekämpfung.
25. März 2013: Das Team hinter dem Projekt "Kurswechsel Landwirtschaft" ist durch ein hochkarätiges Beratungsgremium gestärkt worden. Die gemeinsame Leitung des Gremiums übernahmen Elisabeth Atangana, Präsidentin der Zentralafrikanischen Bauernverbände und Vorstandsmitglied der Vereinigung aller Bauernverbände Afrikas, und Markus Bürli, stellvertretender Leiter des "Globalprogramm Ernährungssicherheit" der DEZA. Im Beratungsgremium vertreten sind auch Professor Hans Hurni, Präsident des interdisziplinären Zentrums für Nachhaltige Entwicklung und Umwelt der Universität Bern, die kenianische Bio-Bäuerin und Unternehmerin, Sue Kahumbu und Hans Rudolf Herren. Die Mitglieder das Beratungsgremiums setzen sich aus Interessensvertretern der Bereiche Landwirtschaft, Umwelt und Ernährungssicherheit zusammen. Diese Experten machen Empfehlungen zu inhaltlichen und strategischen Entscheidungen des Projektteams und stärken damit den Prozess eines Paradigmenwechsels in der Landwirtschaft.
Zürich, 21. März 2013: Gleich zwei Teams treten am 7. April am Zürich Marathon für Biovision an. Mit ihrem Lauf helfen sie das Spendenziel von 10'000 Franken für die Push-Pull-Projekte (biologische Schädlingsbekämpfung im Mais) bis Ende April zu sammeln. Die beiden Teams bestehen aus je vier Läufern, die in Teilstrecken die gesamte Marathon-Distanz von 42,2 Kilometern absolvieren. Auch Biovision Mitarbeiter sind dabei und lassen sich von ihrem Umfeld für den Lauf sponsern. Machen auch Sie mit und starten eine eigene Aktion mit ihren Freunden, Bekannten und Nachbarn, um ein gemeinsames Spendenziel zu erreichen. Mit Ihrer Sammelaktion helfen Sie Kleinbäuerinnen und Kleinbauern in Afrika, ihre Ernte zu verdreifachen. Gemeinsam können wir einen Beitrag gegen den Hunger leisten.
Uganda, 8. März 2013: Biovision unterstützt in Uganda die lokale lokale Frauenselbsthilfe-Organisation Rural Women Development Association (RWDA). Die Frauen der RWDA in Kigio werden neben den Methoden des biologischen Landbaus auch über ihre Rechte aufgeklärt. Zu ihnen ghört auch Josephine Neumbe, Witwe und Mutter von 4 Kindern.
Nairobi, 7. März 2013: Die Projekte von Biovision sind von den vereinzelten Gewaltausbrüchen in Kenia bisher nicht betroffen. Charles Mbogo, der Leiter des „Stopp-Malaria“ Projekts in Malindi/Kilifi, hat uns mitgeteilt, dass alle Mitarbeiter unversehrt sind. In Kilifi ist es zu einem ersten Zwischenfall gekommen, bei dem es Tote gegeben hat. Mbogo erklärt, dass sie für die Wahlen Vorkehrungen getroffen haben, um die Sicherheit der Mitarbeiter zu gewährleisten. „Wir haben unseren Mitarbeitern frei gegeben, damit sie die Möglichkeit haben wählen zu gehen. Wir beobachten die Entwicklung der Vorkommnisse genau und stehen in engem Kontakt mit unseren Mitarbeitern. Es geht allen gut und sie konnten inzwischen die Arbeit wieder aufnehmen.“
Basel, 1. März 2013 – Mathis Wackernagel ist für die Entwicklung des «ökologischen Fussabdrucks», der weltweit die Begrenztheit und den Verbrauch ökologischer Rohstoffe misst, mit dem Prix NATURE 2013 ausgezeichnet worden. Wir gratulieren herzlich! Der Preis wurde anlässlich des 8. Forums für Nachhaltigkeit des Vereins Natur verliehen. Der Verein fordert eine neue Kultur im Umgang mit der Natur und sieht eine Welt der schnellen Profite mit hohem Energie- und Ressourcenverbrauch als Sackgasse. Zusammen mit Wackernagel, waren auch der Schweizer Filmemacher Markus Imhoof (More than Honey) und Hans Rudolf Herren, Präsident der Stiftung Biovision, für den Hauptpreis nominiert. Wackernagel nahm den Preis gerührt entgegen und betonte, es sei für ihn eine grosse Ehre, "zusammen mit diesen beiden Helden" nominiert gewesen zu sein und den Preis schliesslich entgegen nehmen zu dürfen.
Nairobi/Dakar, 18. Februar 2013: Das Biovision Projekt „Kurswechsel Landwirtschaft“ ist nun auch in Kenia mit einem ersten Workshop vom 13. Bis 15. Februar 2013 lanciert worden. Die 50 TeilnehmerInnen kamen aus der Privatwirtschaft, der Bauernschaft, von NGOs und der kenianischen Regierung um gemeinsam diesen Kurswechsel anzugehen. Derselbe Prozess wurde mit einem Workshop Ende Januar in Senegal in Gang gesetzt und wird in Kürze auch in Äthiopien gestartet. Mit Senegal wurde Biovision erstmals auch in Westafrika aktiv.
Die Wanderausstellung "CLEVER - spielend intelligent einkaufen" fördert ökologischen und sozial bewussten Konsum. Ab 28. März ist die Ausstellung wieder auf Schweizer Tournee. Den Auftakt macht das Verkehrshaus Luzern wo Sie im CLEVER im Rahmen der Sonderausstellung "Cargo - Faszination Transport" Ihren Einkauf an der Kasse nach ökologischen und sozialen Kriterien bewerten lassen können.
Wir laden Sie herzlich zu unserem Mitgliederanlass ein: Mittwoch, 17. April 2013, 19.30 Uhr im Volkshaus Zürich, Weisser Saal. Thema: "Mehr als Honig - Bienenprojekte von Biovision". Bienen nehmen eine Schlüsselrolle im natürlichen Gefüge der Erde ein. Für Biovision sind sie von besonderem Interesse, weil wir seit Jahren Sebsthilfeprojekte in Ostafrika für moderne Bienenhaltung und Honigproduktion unterstützen.
Basel, 25. Januar 2013: Biovision Präsident Hans Rudolf Herren ist zusammen mit zwei weiteren Kandidaten für den Prix NATURE Swisscanto «Hauptpreis» nominiert. Der «Hauptpreis» zeichnet Lebenswerke oder herausragende Leistungen aufgrund ihres Beitrags zur nachhaltigen Entwicklung aus. Hans Rudolf Herren ist für seine Pionierleistungen in der nachhaltigen Landwirtschaft und in der biologischen Schädlingsbekämpfung nominiert. Zusammen mit Hans Rudolf Herren sind Markus Imhoof für seinen aktuellen Film «More than Honey» und Mathis Wackernagel, der Initiant des ökologischen Fussabdrucks (Global Footprint Network) nominiert. Die 8. NATUR Messe und das NATUR Festival finden vom 28. Februar bis 3. März 2013 in Basel statt. Der Schweizer Nachhaltigkeitspreises Prix NATURE Swisscanto wird am 1. März 2013 verliehen.
London 23. Januar 2013: Über 100 Entwicklungsorganisationen unter der Leitung von Oxfam protestieren gegen die Monopolstellung im weltweiten Getreidehandel. Artikel in der britischen Tageszeitung "The Independent".
Chuka, 23. Januar 2013: Stickstoff ist einer der wichtigsten Pflanzennährstoffe. Stickstoffmangel wiederum ist mit ein Grund für tiefe Erträge. Lesen Sie, wie die icipe Wissenschaftlerin und Projektmanagerin Martha Musyoka ihre Stickstoff-Analysen für das Projekt "Langzeit-Systemvergleich" vornimmt. Ein Video zeigt sie bei ihrer Arbeit im Feld und sie erklärt, wie die Bäuerinnen und Bauern letzendlich von ihren wissenschaftlichen Daten profitieren können.
Addis Abeba, 14. Januar 2013: Die 48-jährige Almaze Getahun konnte durch ihre Mitarbeit im Gemüsegarten in den Slums von Addis Abeba (Äthiopien) ihr Leben verbessern. Das Projekt wurde von Biovision während 3 Jahren unterstützt.
Nairobi, 12. Dezember 2012: Eine externe Evaluation der "Stopp Malaria"-Projekte diente der Optimierung der Prozesse und Reduzierung der Schwachpunkte. Die Evaluation hat auch gezeigt, dass beispielsweise am Projektstandort Malindi, Kenia die Mückenlarven in den Brutgebieten um 38.5% reduziert werden konnten und 65% weniger Anopheles-Mücken in Innenräumen festgestellt wurden. Insgesamt haben sich die Malariafälle im Projektgebiet Malindi um 62% reduziert.
Zürich, 10. Dezember 2012: Rio eröffnet neue Chancen - Wir bleiben dran!
Nairobi, 5. Dezember 2012: In einem wegweisenden Entscheid hat die kenianische Gesundheitsministerin Beth Mugo mitgeteilt, dass Kenia die Einfuhr gentechnisch veränderter Lebensmittel (GMO) verboten hat, bis umfassende Untersuchungen zu den gesundheitlichen Auswirkungen abgeschlossen sind. Dabei betonte Mugo, dass dieser Entscheid aus Sorge über die Gesundheit der Kenianerinnen und Kenianer getroffen wurde.
Zürich / Göttingen, 3. Dezember 2012: Nachhaltig gegen Hunger und Armut. Radiosendung "Das Forum" auf NDR Info mit Hans Rudolf Herren.
Zürich, 17. November 2012: Über 500 Besucherinnen und Besucher nahmen am 17. November an unserem Symposium im Volkshaus Zürich teil und erfuhren aus erster Hand, was Aufklärung, Bildung und Wissensvermittlung zur Bekämpfung von Hunger und Armut beitragen.