
"Herzlich willkommen bei Biovision. Meine Vision ist eine Welt mit genügend und gesunder Nahrung für alle, produziert von gesunden Menschen in einer gesunden Umwelt. Diese Vision einer besseren Welt strebe ich mit der Stiftung Biovision und konkreten Projekten in Afrika an. "
Dr. Hans R. Herren, Gründer und Präsident der Stiftung Biovision und erster Schweizer Welternährungspreisträger. Im Orell Füssli Verlag ist seine Biographie erschienen: "Wie Hans Rudolf Herren 20 Millionen Menschen rettete".
Biovision darf auf ein äusserst erfolgreiches Geschäftsjahr 2012 zurückblicken. Wir konnten weiter wachsen und einen Gesamtbetrag von 5.4 Millionen Franken in 32 Projekte investieren. Das bedeutet: deutlich mehr konkrete Projektarbeit als je zuvor.
Neben unserer Basisarbeit mit den Kleinbäuerinnen und -bauern in Afrika konnten wir auf internationalem Parkett einen beachtlichen Erfolg am Umweltgipfel «Rio+20» erzielen. Biovision hat wesentlich dazu beigetragen, dass die Forderung nach einer ökologischen Landwirtschaft Eingang in die Schlussdeklaration gefunden hat. Nicht zuletzt dank diesem Engagement geniesst unsere Stiftung inzwischen – als erste Schweizer NGO – den Sonderstatus im ECOSOC bei den Vereinten Nationen. Damit sind wir zu UNO-Konferenzen zugelassen und werden in wichtige Diskussionen einbezogen. Die Verknüpfung dieses Mandates mit den Feldprojekten in Afrika hat sich bestens bewährt.
Zudem stand das letzte Jahr bereits im Zeichen des Biovision-Jubiläums. Biovision ist in 15 Jahren den anspruchsvollen Weg von einer kleinen NGO zur international beachteten politischen Kraft für eine ökologische Entwicklung gegangen. Bei all diesem Wachstum bleibt unser Ziel aber unverändert: Eine Welt mit genügend und gesunder Nahrung für alle, produziert von gesunden Menschen in einer gesunden Umwelt.
Vielen Dank für die Unterstützung unserer Arbeit. Sie ermöglichen damit das nachhaltige Engagement gegen den Hunger und die Armut in dieser Welt.
In Kenia sorgen Fruchtfliegen für grosse Ertragseinbussen bei den Mangos. Die Schädlinge können mit einer innovativen Kombination umweltfreundlicher Massnahmen kontrolliert werden (Integrated Pest Management, IPM). Dazu gehören die konsequente Entfernung befallener Mangos, die Überwachung der Fliegenpopulation und die gezielte Bekämpfung mit Duftfallen. Wichtig ist dabei die biologische Kontrolle der Insekten mit Biopestiziden oder natürlichen Feinden. Letzteres geschieht durch Schlupfwespen, die ihre eigenen Eier in die Brut der Mangoschädlinge legen. Die Wespenlarven befallen die Eier bzw. die Larven der Fruchtfliegen und dezimieren so deren Bestand. Im Rahmen des Projekts lernen die Bäuerinnen und Bauern, die Wespen in ihren Baumgärten anzusiedeln. Mit IPM können die Fliegenpopulationen in Schach gehalten und die Qualität der Früchte markant gesteigert werden. Mehr zum Projekt...