4 gewinnt

"Der Anfang war schrecklich"

Belete Kibre

"Vor über zehn Jahren folgten viele Menschen aus den Dürregebieten Äthiopiens dem Aufruf der Regierung und zogen ins fruchtbare Tiefland. Aber die Bedingungen in der neuen Heimat waren sehr hart. Zuerst verendete das Vieh an der Schlafkrankheit. Die Zugochsen fielen aus, die Pflüge standen still – und die Nahrungsquellen versiegten. Dann starben viele Kleinkinder an der Malaria. Es war schrecklich.
Ab 2006 startete Biovision mit Insektenforschern vom icipe und uns Bauern vier Projekte. Seither geht es aufwärts in Tolay."

Ausweg aus der Armutsfalle

  • Projekt 1: Push-Pull. Push-Pull ist eine biologische Methode zur Schädlings- und Unkrautbekämpfung bei Mais und Hirse und dient zugleich der Bodenverbesserung. Mehr...
  • Projekt 2: Bienen und Honig. Im ländlichen Afrika sind die Bienenhaltung und die Produktion von Honig umweltschonende und attraktive Einkommensquellen. Mehr...
  • Projekt 3: Stopp Malaria. Je weniger Stechmücken, desto weniger Malaria. Eine Kombination umweltfreundlicher Massnahmen führte zum Erfolg. Mehr...
  • Projekt 4: Stopp Viehsterben. Tsetse-Fliegen übertragen die Erreger der Schlafkrankheit. Im "Stopp Tsetse"-Projekt von Biovision wurden die Fliegen mit Duft- und Farbfallen überwacht und gezielt dezimiert. Mehr...

Unser Schlüssel zum Erfolg – 4 gewinnt

Der Erfolg des ganzheitlichen Ansatzes von Biovision wurde erstmals mit einer wissenschaftlichen Studie bewiesen: Verschiedene Massnahmen in den Bereichen Mensch/Tier/Pflanze/Umwelt ergänzen sich gegenseitig. Dank dieses Synergie-Effektes konnten Bauernfamilien das Nettoeinkommen pro Kopf auf 326 % steigern. Gesundes Vieh etwa liefert mehr Milch und Fleisch und vermag auch den Ackerpflug zu ziehen. So können die Bauern viel mehr Fläche bewirtschaften als von Hand. Kommt Push-Pull dazu, produzieren sie wiederum mehr Nahrung für Mensch und Vieh.

Dank der vier Projekte hat sich das Leben der Menschen in Tolay stark verbessert. Heute sind Malaria, Schlafkrankheit und Maisschädlinge unter Kontrolle. Die Ernteerträge sind gestiegen und der Honigverkauf bringt gute Gewinne.

Mit dieser Kampagne möchte Biovision insgesamt 700 000 Franken für die Projekte zur Verbesserung der Lebensqualität von Bauernfamilien in Ostafrika sammeln. Gemeinsam können wir viel erreichen. Jede einzelne Spende zählt!

Wir brauchen noch:

  • 1700 Personen die CHF 35.- spenden
  • 406 Personen die CHF 60.- spenden
  • 161 Personen die CHF 125.- spenden
  • 218 Personen die CHF 250.- spenden
  • 124 Personen die CHF 500.- spenden
  • 29 Personen die CHF 1000.- spenden
  • 15 Personen die CHF 5'000.- spenden

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung. Die nächste Auswertung der Spendenstatistik folgt am 20. Dezember 2017.