
Schwerpunkte: Advocacy & Policy
"Wenn es darum geht, nachhaltige Erfolge zu erzielen, dann sind Entwicklungszusammenarbeit und Umweltschutz in meinen Augen untrennbar verbunden. In den spezifischen Projekten von Biovision steht diese Verknüpfung an erster Stelle. Um dies zusätzlich zu unterstützen, ist die Politik zentral."
Michael Brander ist überzeugt von der integrierten Perspektive, die Biovision verfolgt, um Menschen in Afrika zu helfen. Programm und Projekte stehen im Einklang mit der Natur und sorgen dafür, dass Probleme nicht zulasten der Umwelt gelöst werden. Die konsequente Ausrichtung auf nachhaltige Erfolge erscheint zwar oft weniger attraktiv zu sein, ist jedoch Bedingung für eine langfristige Verbesserung der Lebenssituation der Menschen in Ostafrika.
Michael Brander koordiniert bei Biovision Projekte im Bereich „Advocacy und Policy“, dazu zählen das Projekt „Kurswechsel Landwirtschaft“ und „Stopp DDT – Für eine wirksame, sichere und umweltfreundliche Malariakontrolle“. Zentral für die Arbeit von Biovision ist es aufzuzeigen, dass Methoden für eine nachhaltige Entwicklung und Verbesserung der Lebensbedingungen der Menschen im Süden vorhanden sind - sei es in der umweltfreundlichen Malariakontrolle oder in der ökologischen Landwirtschaft. Hier kann sich Biovision auch auf die fundierten Erfahrungen aus ihren Projekten stützen.
Für seine Arbeit kann Michael Brander auf sein Studium in Internationale Beziehungen zurückgreifen, welches er an der Universität St. Gallen (HSG) absolviert hat. Dazu zählte auch ein Semester an der University of Economics (VSE) in der Tschechischen Republik. Auf Biovision aufmerksam geworden ist Michael Brander durch einen Zivildiensteinsatz, einen solchen Einsatz hatte ihn auch zu einem Bergbauernhof und Alpwirtschaft in der Innerschweiz geführt.
Im Leben von Michael Brander hat das Reisen eine wichtige Bedeutung. Er mag jene Destinationen besonders, an denen vielfältige Kontraste zum Alltag in der Schweiz erlebbar sind. In dieser Hinsicht sind ihm die vielen neuen Eindrücke auf einer Reise durch Marokko, Syrien, Libanon, Indien, Uganda oder Kenya in guter Erinnerung geblieben. Auch die freien Stunden in der Schweiz versteht er sich abwechslungsreich zu gestalten: Im Sommer unternimmt er Wanderungen durch die Landschaften im Aargau oder im Toggenburg, und im Winter ist er mit dem Snowboard im Schnee anzutreffen. Ausserdem gehören wöchentliche Kinobesuche zu seinem Freizeitprogramm - auch hier ist er in Filmen aus der ganzen Welt stets auf der Suche nach neuen Eindrücken und Kontrasten zum Alltag.