Verbreitung der Push-Pull-Anbaumethode durch spezifische Förderung der Frauen als Anwenderinnen und Vermittlerinnen
Die Push-Pull Methode ist eine umweltfreundliche Technologie, welche die Maiserträge und die Bodenfruchtbarkeit verbessert. Die Push-Pull Taktik vereint zwei wichtige Komponenten: Die eierlegenden Stängelbohrer-Motten werden durch den Geruch von Desmodium, das zwischen den Mais gepflanzt wird, vertrieben („Push“). Um die Felder wird Napiergras (Pennisetum purpureum) gepflanzt, das die Motten aus dem Maisfeld lockt („Pull“).
So werden die Maiserträge ohne Einsatz von Kunstdünger und Pestiziden verbessert. Das Napiergras und die Desmodium-Pflanzen sind ausserdem ein willkommenes und gesundes Zusatzfutter für das Vieh.
Frauen leisten den Grossteil der Arbeit in der Landwirtschaft und mittlerweile wird über ein Drittel der kleinen Bauernbetriebe von Frauen geführt. Das Projekt trägt diesen Umständen Rechnung: Neben Fragen zur geeigneten geschlechterspezifischen Wissensvermittlung wird der Verminderung von Zusatzbelastungen für Frauen und der Diskussion zu den traditionellen Geschlechterrollen grosse Bedeutung beigemessen – sowohl bei der Optimierung der Methode als auch bei den Strategien zur Verbreitung. Dadurch soll erreicht werden, dass die erfolgreiche Push-Pull-Methode vor allem auch von den vielen Bäuerinnen, welche über keine oder nur eine sehr kurze schulische Ausbildung verfügen, effizient angewendet werden kann.
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Projektnummer:
BV PH-01
Downloads: Projektdokumentation (PDF)
PushPull Unterrichtsmaterial Curriculum (PDF)
Comic (PDF)