Projekte: Kenia

Malaria Control Malindi

Verteilung von Bettnetzen zur Malaria-Prävention.

Stopp Malaria – Umweltfreundliche Malaria-Bekämpfung in Malindi

Das städtische Gebiet um Malindi bietet den Malaria-Mücken zahlreiche von Menschen geschaffene Brutstätten: Schlaglöcher, offene Brunnen und stehende Tümpel, die durch verstopfte Kanäle entstehen. Swimmingpools in Hotelanlagen, die in der Regenzeit nicht gewartet werden, sind weitere Brutstätten in der Nähe der Häuser und Wohnungen der betroffenen Menschen.

 

Am wichtigsten ist, dass die Betroffenen über die Gefahr, die von stehenden Gewässern als Brutgebiete der Malariamücke ausgeht, informiert werden (spezielle Malaria-Info-Anlässe). Dafür werden einheimische Schlüsselpersonen zu so genannten „Mosquito-Scouts“ (Moskito-Pfadfinder/innen) ausgebildet. Ihnen kommt eine sehr wichtige Bedeutung zu, nämlich die aktive Beteiligung der Bevölkerung für eine nachhaltige Bekämpfung der Malaria sicherzustellen.

 

In Gemeinschaftsarbeit werden stehende Wassertümpel trocken gelegt. Ist dies nicht möglich, werden sie mit einem umweltverträglichen Bakterium (Bti, Bacillus thuringiensis israelensis) behandelt, um die Mücken in ihrem Larvenstadium zu dezimieren. An die besonders gefährdeten Gruppen (Mütter und kleine Kinder) werden imprägnierte Bettnetze verteilt. Bei richtiger Anwendung sind diese Moskitonetze der sicherste Schutz vor den malariaübertragenden Mückenstichen.

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Projektinfos

Projektnummer:
BV HH-02

Download: Projektdokumentation (PDF, 123 KB)

Strategiebereich: Gesundheit der Menschen