15.5.2017

Internationaler Tag der Familie: Portrait aus dem Kamelprojekt

Fotos: Peter Lüthi  

Heute ist der internationale Tag der Familie. Eine gute Gelegenheit, um Einblicke in die Projektarbeit von Biovision zur Unterstützung von Kleinbauernfamilien in Sub-Sahara-Afrika zu geben.

Brandneue Fotos und Geschichten
Mirjam Moser und Peter Lüthi sind gerade vom Besuch des Projekts „Kamele für Dürregebiete“ zurückgekehrt und haben wunderschöne Bilder und spannende Eindrücke mitgebracht. Das „Kamelprojekt“ hat zum Ziel, die Ernährung der hiesigen Familien zu verbessern und ihr Einkommen durch die neue Möglichkeit der Vermarktung von Kamelmilch zu erhöhen. In der Bildergalerie stellen wir eine kenianische Familie vor, die seit August 2016 beim Projekt dabei ist. Sie haben bereits eine kurze Ausbildung in der Kamelhaltung absolviert und eine Kamelstute erhalten.

Geduld wird sich auszahlen
Die Situation ist für die Familie nicht einfach: Die Milch bleibt vorderhand noch aus, da das Kamel noch nicht gekalbt hat. Trotzdem muss die Familie pro Monat 350 KSH (circa CHF 3.-) für den Hirten und für die medizinische Versorgung des Tieres bezahlen. Der finanzielle Engpass wird sich hoffentlich lösen, wenn das Kamel Milch gibt. Diese möchten sie dann für den Eigenbedarf und für den Verkauf verwenden.

Mehr Erfahren: Zum Projekt „Kamele für Dürregebiete“...

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Mubarak Dabaso und Kaltuma Godana haben vor 6 Jahren geheiratet. Ihr Töchter Umul und Arja sind 4 und 2 Jahre alt.
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Die Familie wohnt im kenianischen Dorf Boji, knapp 100 km westlich der County-Hauptstadt Isiolo.
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Das Land ist von der Dürre gezeichnet. Die Menschen im Isiolo County hoffen, dass der Regen doch noch kommt.
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Kamele sind besonders gut angepasst an die harschen Bedingungen und zeichnen sich durch ihre grosse Widerstandskraft gegen Trockenheit aus.
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Mubarak Dabaso arbeitet als Boda Boda Fahrer (Motorrad-Taxi). Er verdient pro Tag 500 – 600 KSH (CHF 4.80 – 5.75). Davon muss die Familie ernährt und das Kamel versorgt werden.
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Obwohl längst grosse „Regenzeit“ ist, fiel bisher kaum ein Tropfen. Der Regen kommt auch dieses Jahr viel zu spät und zu spärlich
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Kamele sind anspruchslose Tiere, wenn es um Nahrung geht. Sie fressen nicht nur Gras sondern auch die Blätter der dornigen Akazienbäume – ein grosser Vorteil während Dürrezeiten.
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Biovision Programmverantwortliche Mirjam Moser im Gespräch mit lokalen Mitarbeitern unserer Partnerorganisation VSF.
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Das Projekt hat zum Ziel, die allgemeine Widerstandsfähigkeit von Viehhirtengemeinschaften in Kenia gegenüber klimatischen Veränderungen, insbesondere Dürren, zu verbessern.
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Die Kamelmilch verbessert die Ernährung der Familien. Überschüsse können auf dem Markt verkauft werden, was ihr Einkommen erhöht.