BAFU publiziert Studie zum Klimawandel in der Schweiz

12.12.2017

Die Zunahme von Ernteeinbussen in der Landwirtschaft ist eine eindeutig negative Folge des Klimawandels. Der zunehmende Mangel an Wasser in den trockenen und heissen Sommermonaten trägt dazu bei. Auch die Biodiversität ist davon betroffen.


Trockenperioden gefährden zudem die Futtermittelproduktion und damit die Herstellung von tierischen Erzeugnissen. Wasserknappheit bedroht die Nutztiere zusätzlich und führt unter anderem zu geringerer Milchproduktion.
Ein weiterer Aspekt ist die Zunahme der Waldbrandgefahr, da unsere Wälder sehr wichtig für unser Klima sind. Besonders betroffen sind davon Ortschaften, die auf starke und gesunde Schutzwälder angewiesen sind. Brennen diese ab, ist die Sicherheit der Bewohner stark gefährdet und die Landwirtschaft in diesen Regionen eingeschränkt.


Heissere und trockenere Sommer dürften in Zukunft der Normalfall werden. Die Zunahme von Extremereignissen (Trockenheit, Hitzewellen, Starkniederschläge, Überschwemmungen usw.) kann neben einer Verminderung der Fruchtbarkeit der Böden auch zu einer verstärkten Erosion führen. Durch die häufigeren Trockenperioden können auch die Betriebskosten in der Landwirtschaft ansteigen, unter anderem weil höhere Kosten für die Bewässerung und die Schädlingsbekämpfung anfallen.

Klimabedingte Risiken und Chancen, Studie vom Bundesamt für Umwelt (BAFU): PDF lesen