Nachhaltig vom Acker bis zum Teller

20.03.2017

Eine nachhaltige Schweizer Ernährungswirtschaft vom Acker bis zum Teller – dieses Ziel verfolgen sowohl Biovision als auch die Agrarallianz. Deshalb ist es ein logischer Schritt, dass Biovision Mitglied der Interessensgruppe „Agrarallianz“ wird.

Die Agrarallianz vereinigt 19 Organisationen aus den Bereichen Konsument/innen, Umwelt- und Tierschutz, sowie Landwirtschaft. Seit Beginn der 1990er Jahre hat die Agrarallianz die Schweizer Agrarpolitik mitgeprägt und in dieser Zeit geholfen, fünf richtungsweisende eidgenössische Volksabstimmungen zu gewinnen. Zudem hat die Agrarallianz auch massgeblich dazu beigetragen, dass in der laufenden Agrarpolitik 2014-2017 eine ökologische Landwirtschaft in der Schweiz besser unterstützt wird.

Die Agrarallianz und deren Co-Präsident Martin Bosshard freuen sich auf das jüngste Mitglied: „Mit Biovision wissen wir eine Organisation in unseren Reihen, welche seit vielen Jahren wichtige Arbeit zugunsten eines nachhaltigen Nahrungssystems leistet. Mit Blick auf die Agenda 2030 der UNO sind wir zudem überzeugt, dass Biovision dazu beitragen wird, unsere Tätigkeiten noch besser an den nachhaltigen Entwicklungszielen (SDGs) auszurichten und in einen internationalen Kontext zu stellen.“

Für Biovision und insbesondere das Programm Schweiz ist die Mitgliedschaft bei der Agrarallianz ein wichtiger Meilenstein in der Umsetzung der Strategie 2016-2020. Dank der Agrarallianz wird sich Biovision noch besser in die politischen Debatten zugunsten einer ökologischen Landwirtschaft und eines nachhaltigen Konsums eingeben können.

Die Agrarallianz fordert eine multifunktionale Landwirtschaft, welche sich auf die drei Pfeiler der Nachhaltigkeit (Ökonomie, Ökologie, Soziales) abstützt. Sie sucht den Dialog mit allen Akteuren des Nahrungssystems, nimmt die Bedürfnisse der Konsumenten und der Bauern ernst – beispielsweise im Rahmen einer fairen Preisbildung – und setzt sich für den Schutz der Böden und der Biodiversität sowie für die Verbesserung des Tierwohls ein.