Die EU sagt ja zu giftiger Chemie in der Landwirtschaft

28.11.2017

Die EU hat das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat für weitere fünf Jahre bewilligt. Das giftige Produkt des amerikanischen Konzernriesen Monsanto ist in verschiedenen Studien als krebserregend bezeichnet worden. 

Eine Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat in 2015 Glyphosat mit Krebserkrankungen in Verbindung gebracht – Biovision berichtete. Glyphosat beeinträchtigt aber auch die Biodiversität, vergiftet Böden und Wasser und ist deshalb nicht nur für die Gesundheit der Menschen schädlich, sondern auch für die Zukunft unseres Planeten. 

Der Entscheid der EU widerspricht auch den Nachhaltigkeitszielen (SDGs) der UNO und ist offensichtlich geprägt von kurzfristigen Gewinnen für Grosskonzerne. Und dies obwohl Monsanto-Lobbyisten der Zugang zum Europäischen Parlament seit Oktober 2017 untersagt ist, weil sie sich geweigert hatten an einer Anhörung teilzunehmen, wo es um Vorwürfe ging, dass Monsanto regulatorische Studien zu Glyphosat beeinflusst habe.

Das Monsanto Tribunal im Oktober 2016 zeigte bereits sehr klar auf, dass Monsanto die Menschenrechte auf eine gesunde Umwelt, gesunde Nahrung und Gesundheit missachtet – Biovision berichtete.

„Gesunde Nahrung für alle – natürlich“ – dies ist einer der Leitsätze von Biovision. Wir setzen uns weltweit für einen Kurswechsel in der Landwirtschaft ein; hin zu agrar-ökologischen Methoden mit denen Grosskonzerne natürlich nicht mehr so viel Geld verdienen können, aber dafür weniger Menschen unter Hunger leiden. Heute sind das 820 Millionen.